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Carmelo Anthony spielte am College für die Syracuse Orange © getty

Carmelo Anthony führt Denver zu einem Sieg gegen die Indiana Pacers. Der Forward stellt eine Bestmarke auf und wird gefeiert.

Von Eric Böhm

München/Denver - Diesmal hatten die Fans keinen Grund zu buhen.

Carmelo Anthony lieferte beim 121:107 (59:51) gegen die Indiana Pacers eine echte Galavorstellung ab. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Nachdem ihn die Fans in den letzten beiden Heimspielen gegen Oklahoma City und die L.A. Lakers noch gnadenlos mit Schmährufen bedacht hatten, erntete Melo diesmal stürmischen Beifall.

"Es war ein tolles Gefühl. Die Pacers haben mich ständig frei stehenlassen. Endlich fielen die Dreier", sagte Anthony nach der Partie. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Explosion im dritten Viertel

Dem Star-Forward gelangen allein im dritten Viertel 23 seiner insgesamt 36 Punkte. Bereits vor dem Schlussabschnitt war Indiana aussichtslos zurück.

Die Pacers ließen Anthony bewusst viel Raum von der Dreier-Linie, um seine Gefährlichkeit unter dem Korb zu neutralisieren.

"Er hatte schließlich eine Quote von 25 Prozent. Das war unser Plan", meinte Pacers-Coach Jim O'Brien.

Anthony, der sechs von acht Dreiern versenkte, konnte sich über diese Taktik nur wundern: "Ich bin ein Streaky-Shooter. Ich brauche meinen Rhythmus."

Anthony mit Bestmarke

Seine bisherige Bestmarke waren drei Treffer aus der Distanz in seiner Rookie-Saison 2003.

"Ich weiß nicht ob die Gerüchte ihm zuletzt etwas zugesetzt haben, aber er hat heute viele Würfe versenkt", sagte Pacers-Forward Tyler Hansbrough.

Das vorläufige Ende der Trade-Spekulationen scheint dem Superstar jedenfalls gut zu bekommen.

"Wir müssen dieses Selbstvertrauen jetzt in die nächsten Auswärtsspiele mitnehmen", machte Anthony nicht den Eindruck als würde er die Nuggets demnächst verlassen.

Hansbrough überzeugt

Bei den Pacers zeigte Hansbrough mit 27 Zählern und zehn Rebounds eines der stärksten Spiele seiner jungen Karriere.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams hatte Indiana daheim noch mit 144:113 für sich entschieden.

"Wir hatten mit ihnen noch eine Rechnung offen. Das hat uns zusätzlich motiviert", gab Denvers Spielmacher Chauncey Billups zu.

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