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Danilo Galinari (r.) spielt seit 2008 für die New York Knicks © getty

New York feiert nach sechs Spielen wieder einen Sieg. Washington steuert auf einen Rekord zu. Auch die Chicago Bulls gewinnen.

Von Eric Böhm

München - Die New York Knicks können doch noch gewinnen.

Gegen die Washington Wizards gelang im Madison Square Garden nach zuvor sechs Pleiten in Serie ein 115:106 (62:62).

Amare Stoudemire fand nach zuletzt zwei unterdurchschnittlichen Auftritten zu seiner Form zurück und ragte mit 30 Punkten und neun Rebounds heraus. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Uns war die Wichtigkeit des Spiels bewusst. Jeder hat den unbedingten Siegeswillen gezeigt", sagte Stoudemire. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

"Heute hat alles gepasst"

Ein 11:4-Lauf im letzen Viertel brachte den New Yorkern letztlich den Erfolg.

Auch Raymond Felton konnte seine Krise aus den letzten Spielen überwinden. Der Aufbauspieler erzielte 17 Zähler und 15 Assists.

"Heute hat alles gepasst. Es war definitiv eines unserer besten Spiele der Saison", zeigte sich Felton zufrieden.

Gegen ihren Lieblingsgegner feierten die Knicks bereits den siebten Heimsieg hintereinander.

Wizards auf Rekordkurs

Die Wizards marschieren dagegen mit ihrer 21. Auswärtsniederlage weiter auf den NBA-Rekord der Dallas Mavericks aus der Saison 1992/1993 zu. Die Texaner verloren damals sogar 29 Partien auf des Gegners Platz.

Nick Young markierte 22 Punkte. Rookie John Wall verpasste mit 18 Zählern, neun Assists und sieben Rebounds knapp ein Triple-Double.

"Das Gerede über unsere Auswärtsmisere nervt, aber nur wir können dagegen etwas unternehmen. Wir müssen endlich so ein Spiel gewinnen", meinte Wall sichtlich frustriert.

Sein Coach Flip Saunders hatte den Grund für die Niederlage ausgemacht: "Wenn du dir 20 Ballverluste leistest, kannst du Teams vor ihrem eigenen Publikum nicht schlagen."

Chicago Bulls - Milwaukee Bucks 92:83

Die Chicago Bulls verteidigten währenddessen ihren dritten Rang in der Eastern Conference.

Gegen die Milwaukee Bucks feierten Derrick Rose und seinen Teamkollegen ein 92:83 (48:32)-Heimsieg.

Die Bulls sind außerdem das einzige Team der NBA mit einer perfekten Bilanz gegen die eigenen Divisionskonkurrenten.

Thomas Matchwinner

Derrick Rose (21 Punkte) traf zwar lediglich fünf seiner 16 Würfe aus dem Feld, doch Routinier Kurt Thomas sprang mit 22 Zählern, neun Rebounds und fünf Assists exzellent in die Bresche.

"Kurt hat wirklich jeden Wurf versenkt. Sie haben mich gedoppelt, also habe ich ihn immer gesucht", erklärte Rose das simple Erfolgsrezept.

Die Gastgeber führten im dritten Viertel bereits mit 61:41 und ließen Milwaukee nie näher als auf sieben Punkte herankommen.

"Trotzdem müssen wir diese Spiele früher entscheiden", meinte Forward Luol Deng.

Douglas-Roberts ist Topscorer

Rose' ehemaligem College-Teamkollegen Chris Douglas-Roberts gelang aufseiten der Bucks mit 30 Zählern eine Saisonbestmarke.

"Wenn er richtig in Schwung kommt, dann macht es Spaß ihm zuzusehen", sagte sein Coach Scott Skiles.

Milwaukee liegt im Osten ein Spiel hinter den Charlotte Bobcats, die den wichtigen letzten Playoff-Platz belegen.

Orlando Magic ? Detroit Pistons 96:103

Die Detroit Pistons beendeten derweil mit einem überraschenden 103:96 (56:46)-Auswärtserfolg die Siegesserie der Orlando Magic.

Orlando hatte zuvor drei Spiele hintereinander gewonnen. Die schlechte Abwehrarbeit und die schwache Dreierquote (7:27) der Gastgeber begünstigte Detroits Sieg.

"Wenn wir nur damit zufrieden sind ein Playoff-Team zu sein, dann werden wir nie eine Meisterschaft gewinnen", war Dwight Howard sichtlich angefressen.

Pistons weiter ohne Hamilton

"Superman" verbuchte mit 20 Punkten und 16 Rebounds sein übliches Double-Double.

Bei den Pistons, die weiter auf Richard Hamilton verzichteten, markierten Tracy McGrady, Austin Daye und Tayshaun Prince je 20 Zähler.

"Ich hatte zuletzt ein richtig schwaches Spiel. Heute kam ich von Anfang an gut zurecht", sagte McGrady.

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