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Manu Ginobili kam 2002 aus Italien zu den San Antonio Spurs © getty

Der Argentinier entscheidet die Partie und beschert den Spurs einen Teamrekord. Orlando brennt in Indiana ein Dreierfeuerwerk ab.

Von Eric Böhm

München - Die San Antonio Spurs haben ihre Spitzenposition in der Western Conference weiter ausgebaut.

Das beste Team der NBA gewann bei den Utah Jazz 112:105 (58:49) und feierte den zehnten Sieg aus den letzten elf Spielen.

Manu Ginobili verwandelte zwei Minuten vor dem Ende den Korb zum entscheidenden 107:97. Der Argentinier erzielte insgesamt 26 Punkte. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Zuvor hatte sich Utah nach einem Rückstand von 19 Zählern noch einmal herangekämpft. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

San Antonio behält die Nerven

Die Jazz feierten in dieser Saison bereits zwölf Siege nach zweistelligem Rückstand, doch die Gastgeber behielten die Nerven.

"Es war sicher nicht einfach. Sie sind ein aggressives Team. Deshalb bin ich froh, dass wir den Sieg nicht mehr aus der Hand gegeben haben", sagte Ginobili.

Die 39:7-Bilanz der Spurs ist ein neuer Klubrekord. In der Geschichte der NBA hatten zu diesem Zeitpunkt nur fünf Teams mehr Siege auf dem Konto.

Aufbauspieler Tony Parker steuerte 23 Zähler und sechs Assists bei.

"Niederlage ist bitter"

Für die Gastgeber verbuchte Deron Williams 39 Punkte und neun Assists, konnte die sechste Pleite hintereinander aber nicht verhindern.

"Wir haben im dritten Viertel härter und besser gespielt. Die Niederlage ist dennoch bitter", meinte der Aufbauspieler.

Utah erlebt die schwächste Phase der Saison und wurde im Westen mittlerweile auf Rang sieben durchgereicht.

"Die Truppe ist gut ins Spiel zurückgekommen, aber du brauchst in dieser Liga ein gutes Finish", analysierte Trainerlegende Jerry Sloan.

Indiana Pacers - Orlando Magic 96:111

Die Orlando Magic brannten derweil in Indianapolis ein echtes Dreierfeuerwerk ab.

Beim 111:96 (62:48)-Erfolg gegen die Indiana Pacers gelangen den Gästen aus Florida insgesamt 16 Treffer von jenseits der Drei-Punkte-Linie.

Reservist Ryan Anderson traf gleich drei Distanzwürfe innerhalb von vier Minuten und brachte den Magic im zweiten Viertel eine 17-Punkte-Führung.

"Bei Orlando lief es einfach von draußen. Wir haben sie aber auch regelrecht eingeladen", war Pacers-Coach Jim O'Brien mit seiner Verteidigung sehr unzufrieden.

"Do or Die"

Da sich unter den Körben zudem Dwight Howard mit 19 Zählern und 16 Rebounds austobte, kamen die Pacers nicht mehr ins Spiel zurück.

So viele Dreier schenkte Indiana noch nie ein Kontrahent ein.

"Für uns heißt es jetzt 'Do or Die'. Denn wir fallen immer weiter zurück", sagte Indianas Danny Granger. Der Forward markierte 27 Punkte.

Außerdem verletzte sich auch noch Brendan Rush am Knöchel und kehrte nicht ins Spiel zurück.

Golden State Warriors - New Orleans Hornets 103:112

Die New Orleans Hornets gewannen mit 112:103 (61:49) bei den Golden State Warriors und bauten ihre Siegesserie auf zehn Spiele aus.

David West sammelte 22 Zähler. Chris Paul schaffte mit 18 Punkten und 17 Assists ein Double-Double.

"Heute waren wir von Anfang an richtig heiß. Unsere Entwicklung ist aber noch lange nicht beendet", meinte der Point Guard.

Hornets jetzt Dritter

New Orleans rangiert damit in der Western Conference auf Rang drei. Die Gastgeber bleiben Zwölfter.

Warriors-Coach Keith Smart warf seinem Team eine zu lasche Spielweise vor: "Wir spielen ohne Risiko. Das müssen wir dringend abstellen."

Topscorer Monta Ellis traf mit 26 Zählern am besten. Der Guard spielt eine auffällige Saison und könnte Golden States erster All-Star seit Latrell Sprewell 1997 werden.

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