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Jason Terry begann seine NBA-Karriere 1999 bei den Atlanta Hawks © getty

Dirk Nowitzki klagt über "schwere Beine". Dallas schlägt Houston trotzdem, verspielt aber fast einen riesigen Vorsprung.

Von Eric Böhm

München/Dallas - Die Dallas Mavericks haben ihren Aufwärtstrend fortgesetzt.

Im Texas-Derby gegen die Houston Rockets gelang ein 111:106 (64:47)-Heimerfolg. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Für Dirk Nowitzkis Team war es der dritte Sieg hintereinander. Der Würzburger (18 Punkte) traf zwar nur sieben seiner 16 Würfe aus dem Feld, doch seine Kollegen sprangen erfolgreich in die Bresche.

"Er ist noch nicht wieder voll da, aber zu Saisonbeginn war er für uns Superman. Jetzt muss das Team auch mal für ihn da sein", verteidigte Coach Rick Carlisle seinen Superstar. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Chandler und Barea entscheidend

Vor allem Tyson Chandler und J.J. Barea übernahmen gegen die Rockets Verantwortung.

Chandler stellte mit 21 Zählern eine persönliche Saisonbestmarke auf und steuerte noch 15 Rebounds bei.

Reservist Barea ließ seinem 25-Punkte-Spiel gegen die Clippers 19 Zähler folgen. Der Nationalspieler Puerto Ricos setzte etwa 30 Sekunden vor Schluss auch den vorentscheidenden Treffer zum 106:103.

"Barea macht momentan wirklich den Unterschied aus, und Tyson kommt offensiv immer besser zurecht", lobte Carlisle seine beiden Matchwinner.

Vorsprung fast verspielt

Zuvor hätte Dallas jedoch beinahe einen 25-Punkte-Vorsprung verspielt.

In der ersten Hälfte kombinierten die Gastgeber zunächst noch flüssig und gestatteten den Rockets kaum Freiräume.

Dirkules gelangen vor der Pause 13 Zähler, ehe er und der Rest des Teams spürbar ihren Rhythmus verloren. Dank Barea kam Houston aber nur auf einen Punkt heran.

"Die Beine fühlen sich sehr schwer an. Im dritten Viertel setzte die Müdigkeit ein, aber ich werde meine Form finden", meinte Nowitzki nach der Partie.

Nowitzki kein All-Star-Starter

Nowitzki musste zudem eine weitere schlechte Nachricht hinnehmen. Der Deutsche wurde erneut nicht in die Startformation des All-Star Games der NBA berufen.

Allerdings wir er mit ziemlicher Sicherheit als Reservist zum insgesamt zehnten Mal dabei sein.

Teambesitzer Mark Cuban findet, dass ein weiterer Maverick dabei sein sollte: "Tyson Chandler hätte es definitiv verdient."

Stojakovi noch nicht dabei

Auch Jason Kidd zeigte ansteigende Form. Der Aufbauspieler lieferte mit elf Zählern und zehn Assists ein Double-Double.

Dallas' Neuzugang Peja Stojakovic kam dagegen noch nicht zum Einsatz. Der 33-Jährige trainiert mit dem Team und nahm nach der Einheit gemeinsam mit Nowitzki noch einige Würfe.

"Er braucht noch etwas Zeit. Schließlich hat er seit November nicht mehr gespielt", sagte Carlisle.

Scola überzeugt

Die Rockets verloren gegen ihren Angstgegner bereits zum 16. Mal in den letzten 21 Spielen.

Power Forward Luis Scola sammelte 30 Punkte und acht Rebounds. Topscorer Kevin Martin kam auf 27 Zähler.

"Du kannst dir nicht so einen Rückstand einfangen und erwarten, dass du die Partie dann noch gewinnst", meinte Martin.

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