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Tim Duncan (l.) gewann mit den Spurs 1999, 2003, 2005 und 2007 die Meisterschaft © getty

San Antonio sammelt mit einem Klubrekord viel Selbstvertrauen vor einer langen Auswärtsreise. Rose trotz allen Gebrechen.

Von Rainer Nachtwey

München/San Antonio - 47 Spiele haben die San Antonio Spurs gebraucht, um als erstes Team der NBA 40 Siege aufzuweisen.

Im texanischen Duell gegen die Houston Rockets gewann der viermalige NBA-Champion mit 108:95 (25:26, 28:25, 23:20, 32:24) und knackte damit so früh wie noch nie zuvor in der Klubgeschichte die 40-Siege-Marke. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Das macht mich sprachlos. Es ist einfach eine große Ehre, in diesem Team zu sein, das nach Großem strebt", meinte DeJuan Blair, dem gegen die Rockets mit 14 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double gelang.

Houston findet keine Antwort

Die Spurs glänzten durch mannschaftliche Geschlossenheit. Die komplette Starting Five punktete zweistellig, zudem steuerte Bankspieler George Hill weitere 14 Zähler bei. San Antonios bester Werfer war Manu Ginobili mit 22 Punkten. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

"Wir haben die erste Hälfte mit ihnen mitgehalten", meinte Houstons Forward Shane Battier. "Wir haben richtig gut gespielt, aber dann hatten wir eine Flaute und haben keine Antwort auf ihre Dreier und entscheidenden Würfe gefunden."

Scola bester Scorer

Für das beste NBA-Team, das zuletzt elf der letzten zwölf Spiele gewonnen hatte, stehen nun neun Auswärtsspiele an. Erst nach dem All-Star-Spiel am 20. Februar bestreiten die Spurs wieder eine Partie im AT Center.

Houstons bester Korbjäger war Luis Scola, der 23 Punkte erzielte. Kyle Lowry (15), Kevin Martin sowie Chuck Hayes mit jeweils 10 Zählern punkteten ebenfalls zweistellig für die Rockets.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen.

Chicago Bulls - Indiana Pacers 110:89 (55:51)

Weiterhin erfolgreich sind auch die Chicago Bulls. Der Ex-Meister feierte beim 110:89 (25:27, 30:24, 22:21, 33:17) über die Indiana Pacers seinen fünften Sieg in Folge und zehnten aus den letzten zwölf Spielen.

Neben Chicagos erfolgreichstem Werfer Carlos Boozer (24 Punkte) unterstrich der wegen eines Magen-Darm-Infekts gesundheitlich angeschlagene Derrick Rose, warum er für das All-Star Game als Starter nominiert wurde.

"MVPs nehmen sich keinen Tag frei"

Rose erzielte 20 Punkte und gab 7 Assists. "Als wir auf der Bank saßen, sagte ich ihm, wie stolz ich auf ihn bin", sagte Boozer. "Was er im Moment körperlich durchmacht, trocknet ihn auch mental aus."

Und der Power Forward fuhr fort. Auf die Frage, ob sich Rose nicht lieber eine Pause gönnen solle, antwortete er: "Er will kein Spiel verpassen. Er hat große Ziele. Er hat bereits zu Beginn der Saison gesagt, dass er MVP werden will. MVPs nehmen sich keinen Tag frei."

Minnesota Timberwolves - Toronto Raptors 103:87 (49:39)

Werbung in eigener Sache betrieb Kevin Love beim 103:87 (21:20, 28:19, 31:20, 23:28) seiner Minnesota Timberwolves gegen die Toronto Raptors. Dem Power Forward gelang im 47. Saisonspiel sein 42. Double-Double.

Mit 21 Punkten und 12 Rebounds unterstrich er seine Ambitionen auf eine All-Star-Nominierung seitens der NBA-Trainer.

Sein letztes Spiel ohne zweistellige Punkte- oder Rebound-Ausbeute war bei der 95:112-Niederlage am 19. November gegen die Los Angeles Lakers, als er in 34 Minuten nur 7 Abpraller sammelte und keinen einzigen Punkt erzielte.

Für Minnesota war es nach sechs Niederlagen und elf aus zwölf Spielen der erste Erfolg. In Western Conference rangieren die Timberwolves (11:36) auf dem letzten Platz.

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