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Derrick Rose (r.) erzielt gegen die Los Angeles Clippers 32 Punkte und gibt elf Assists © getty

Chicago beendet die Siegesserie der Clippers. Durant durchbricht die 40-Punkte-Marke.

Von Olaf Mehlhose

München - Als die Chicago Bulls in der Saison 1997/98 das letzte Mal mit einer Bilanz von 34:14 Siegen starteten, feierten Michael Jordan, Scottie Pippen und Co. am Ende der Spielzeit den sechsten Titelgewinn.

Ganz soweit ist es in dieser Saison noch nicht, aber mit einem 106:88 (55:49)-Erfolg bei den Los Angeles Clippers haben die Bulls ihre Spitzenposition im Osten mit dem sechsten Sieg in Folge untermauert.(DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Das Team um Derrick Rose liegt gleichauf mit den Miami Heat auf Rang zwei der Eastern Conference - in Führung liegen die Boston Celtics mit 37 Siegen und elf Niederlagen.

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Rose und Clippers-Forward Blake Griffin wurde den hohen Erwartungen gerecht.(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Top-Spieler liegen gleichauf

Rose gelangen 32 Punkte und elf Assists, Chicagos Spielmacher ist er der einzige Akteur, der NBA der im Scoring und bei den Vorlagengebern zu den Top Ten der Liga gehört.

Griffin erzielte ebenfalls 32 Punkte, schnappte sich 13 Rebounds und gab zudem noch sieben Assists. Allerdings verwarf der 21-Jährige neun seiner 13 Freiwürfe.

Rose bekam im Gegensatz zu Griffin mehr Unterstützung von seinen Teamkollegen: Luol Deng steuerte 26 Punkte bei, Carlos Boozer gelangen 16 Zähler und zehn Rebounds.

Griffin lobt Rose

"In der zweiten Hälfte haben sie uns nicht zum Korb ziehen lassen", sagte Griffin: "Dadurch haben sie uns gezwungen, schlechte Würfe zu nehmen."

Für Rose hatte der große Favorit auf den Titel des "Rookie of the Year" nur lobende Worte: "Er ist ein unglaublicher Spieler. Er verteilt den Ball großartig, kann aber auch scoren. Deshalb ist er sehr hart zu verteidigen."

Clippers-Serie gestoppt

Ohne Topscorer Eric Gordon, der wegen eines verstauchten Handgelenks ausfiel, mussten die Clippers nach neun Heimsiegen in Folge wieder eine Niederlage im Staples Center hinnehmen.

Die Entscheidung fiel im dritten Viertel, als die Bulls mit einem 10:0-Run auf 89:71 davonzogen.

Chicagos Sieg geriet von da an nie mehr in Gefahr.

Oklahoma City Thunder - New Orleans Hornets 104:93 (49:55)

Die Oklahoma City Thunder revanchierten sich für die 89:91-Niederlage bei den New Orleans Hornets vor neun Tagen.

Die Thunder stellten die Weichen im letzten Viertel auf Sieg, als sie sich mit einem 10:2-Zwischenspurt vorentscheidend von den Hornets absetzten.

Entscheidenden Anteil am Erfolg hatte NBA-Topscorer Kevin Durant, der neun seiner 43 Punkte im letzten Abschnitt erzielte. Damit übertraf KD zum dritten Mal in den letzten vier Spielen die 40 Punkte Marke.

Bei den Hornets trumpfte Forward David West mit 20 Zählern und 15 Rebounds auf. Spielmacher Chris Paul verbuchte 15 Punkte und fünf Vorlagen.

Denver Nuggets - Portland Trail Blazers 109:90 (45:46)

Nach dem Erfolg über die San Antonio Spurs sind die Portland Trail Blazer auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt: Bei den Denver Nuggets setzte es eine 90:109-Niederlage.

Begünstigt wurde der Sieg der Gastgeber durch eine Verletzung von Wesley Matthews. Der 24-jährige Guard verstauchte sich kurz vor Ende der ersten Hälfte den Knöchel und musste das Feld verlassen.

Matthews kehrte zwar später wieder ins Spiel zurück, erzielte aber nur noch zwei Punkte. Mit 19 Zählern in 28 Minuten war er aber immer noch Topscorer seines Teams.

Bei den Nuggets war Center Nene Hilario mit 22 Punkten bester Werfer, Carmelo Anthony gelangen 20 Zähler.

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