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Dwyane wade spielte am College für die Marquette Golden Eagles in Milwaukee © getty

Dwyane Wade beschert Miami den Sieg in Charlotte und beendet eine fünfjährige Durststrecke. Ein Comeback haucht Utah Leben ein.

Von Eric Böhm

München - Dwyane Wade hat die Miami Heat zu einem ungefährdeten Auswärtserfolg bei den Charlotte Bobcats geführt.

Bei dem 109:97 (59:55) in North Carolina gelang dem Guard mit 22 Punkten, zwölf Rebounds und zehn Assists sein erstes Triple-Double seit fünf Jahren. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Ein Spiel nach seiner 51-Zähler-Explosion konnte sich LeBron James etwas zurückhalten und steuerte lediglich 19 Zähler zum fünften Heat-Sieg in Folge bei.

"Im Angriff haben wir eine neue Dimension erreicht. Wir setzen unseren Plan immer effektiver um", schwärmte Miamis Trainer Erik Spoelstra. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

James in Foulproblemen

Nachdem James zwei schnelle Fouls kassierte, übernahm Wade trotz seiner Rückenprobleme aus dem Spiel gegen Orlando das Kommando.

"Ich habe schon ein paar Schmerzen verspürt. Ich wollte jedoch unbedingt dem Team helfen. Das habe ich ihnen auch vor der Partie gesagt" meinte Wade.

Miami traf starke 55 Prozent seiner Würfe aus dem Feld, und auch die Nebendarsteller kommen immer besser zurecht.

Reservist Eddie House steuerte 16 Punkte bei. Mike Miller verwandelte drei Dreier und kam auf 13 Zähler.

Bobcats kopflos

Für die Bobcats, die im Osten weiter Rang acht besetzen, verbuchte Gerald Wallace 25 Punkte und zehn Rebounds.

Die Gastgeber leisteten sich insgesamt 16 Ballverluste und offenbarten immer wieder ihre mangelnde Abgeklärtheit.

"Wir müssen mehr mit Köpfchen agieren. Im letzen Viertel haben wir uns zu einfach ausspielen lassen", sagte Charlottes Coach Paul Silas.

Utah Jazz ? Denver Nuggets 113:106

Die Utah Jazz feierten einen wichtigen 113:106 (50:47)-Erfolg bei den Denver Nuggets.

Dabei hauchte das Comeback von Deron Williams den Jazz nach zuvor acht Niederlagen in zehn Spielen neues Leben ein.

Der Aufbauspieler zeigte sich von seiner Handgelenksverletzung gut erholt und erzielte 26 Zähler und zwölf Assists.

"Ich glaube, es lief ganz gut. Es wird sicher noch einige Zeit brauchen. Aber ich habe eine ähnliche Verletzung letztes Jahr auch weggesteckt", meinte Williams.

Jefferson entscheidet

Al Jefferson verbuchte 28 Punkte, zehn Rebounds und drei Blocks.

Der Forward hob Williams' Bedeutung für das Team hervor: "Unseren Kapitän wieder dabei zu haben war extrem wichtig. Er macht das ganze Team besser."

Jefferson sorgte mit einem Drei-Punkte-Spiel 51 Sekunden vor Schluss auch für das letztlich vorentscheidende 110:104.

Anthony Topscorer

Nuggets-Superstar Carmelo Anthony markierte 31 Zähler. Center Nene kam auf 28 Punkte.

"Wir haben in der Defensive unsere Ordnung verloren. Damit konnten sie uns ihr Spiel aufzwingen", analysierte Coach George Karl treffend.

Die Jazz zogen mit dem Sieg an Denver vorbei und sind jetzt im Westen Sechster.

Philadelphia 76ers ? New York Knicks 100:98

Ein 15:0-Lauf bescherte den Philadelphia 76ers den 100:98 (51:52)-Heimsieg gegen die New York Knicks.

Elton Brand setze seine starke Comeback-Saison mit 30 Punkten und 16 Rebounds fort und verhalf Philly zum dritten Sieg in Serie.

"Ein solches Spiel von mir ist wirklich lange her. Es ist ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten. Wir kämpfen schließlich um einen Playoff-Platz", freute sich 31-Jährige.

Sixers überholen New York

Bei den Knicks überzeugte Aufbauspieler Raymond Felton mit 26 Zählern. Amare Stoudemire lieferte zwar 21 Punkte, traf aber nur sieben seiner 19 Würfe aus dem Feld.

Shawne Williams hatte mit der Schlusssirene die Chance zum Ausgleich, doch sein Versuch blieb zu kurz.

"Ich hätte den offenen Dreier nehmen sollen. Das nehme ich auf meine Kappe", sagte der Forward.

Die Sixers stehen in Eastern Conference dicht hinter den New Yorkern auf Rang sieben.

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