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Paul Pierce (r.) und Boston gewinnen das zweite von drei Duellen mit Orlando © getty

Bostons Guard muss nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Gilbert Arenas ins Krankenhaus. Miami rächt sich an den Clippers.

Von Marcus Giebel

München - Marquis Daniels sorgte für die Schrecksekunde beim 91:80 (46:43) seiner Boston Celtics über die Orlando Magic in der NBA.

Zuschauern, Offiziellen und Spielern stockte der Atem, als der Guard zu Beginn des zweiten Viertels nach einer missglückten Offensivaktion gegen Gilbert Arenas unkontrolliert auf das Parkett stürzte und benommen liegen blieb.

Nach minutenlanger Behandlung wurde Daniels per Trage aus dem TD Garden gebracht. Immerhin: Er reckte den Daumen in Höhe. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Während seine Kollegen den 38. Saisonsieg herauswarfen, musste der 29-Jährige im New England Baptist Hospital auf Hals- oder Nackenverletzungen untersucht werden.

Rondo ist Top-Scorer

Besonders Paul Pierce schien von der Rolle. Der Forward kam zwar auf 18 Punkte, traf aus dem Feld jedoch nur vier von elf Würfen.

So ragte beim Sieger Rajon Rondo mit 26 Zählern heraus, Kevin Garnett kam auf 16, Ray Allen auf elf. Komplett ohne Korberfolg blieb Kendrick Perkins, der sich aber 13 Bälle vom Brett griff.

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Turkoglu trifft nur einen Wurf

Die Magic verließen sich zu sehr auf Dwight Howard, der 28 Zähler erzielte und ebenfalls auf 13 Rebounds kam.

Dem "Superman" fehlte jedoch die Unterstützung: Ryan Anderson (zwölf) war zweitbester Punktesammler der Magic.

Völlig von der Rolle war Hedo Turkoglu, der nur einen von zehn Versuchen traf und auf vier Zähler kam.

Miami Heat - Los Angeles Clippers 97:79

Den Miami Heat ist die Revanche gegen die Los Angeles Clippers geglückt.

25 Tage nach der 105:111-Niederlage bei den Kaliforniern siegte das Team von Coach Erik Spoelstra 97:79 (47:38).

Vor 19.702 Zuschauern in der AmericanAirlines Arena war Dwyane Wade der Garant für den 37. Saisonerfolg. Der Guard markierte 28 Punkte und traf besonders von außen stark (drei von vier).

House mit Abstand bester Bankspieler

Chris Bosh kam auf 16 Zähler, LeBron James erwischte einen schwachen Tag. Der zweimalige MVP blieb bei zwölf Punkten stehen, traf lediglich sechs seiner 15 Würfe.

Dafür sprang Bankspieler Eddie House in Bresche, der in 22 Minuten 15 Zähler beisteuerte und damit allein war als die gesamte Clippers-Reserve.

Clippers bauen zum Schluss ab

Den Gästen war die strapaziöse Anreise - seit vier Jahren musste L.A. nicht mehr zu so vorgerückter Stunde am Mittag auflaufen - spätestens im Schlussviertel anzumerken.

Hatten die Clippers sich nach einem schwachen zweiten Abschnitt wieder etwas herangekämpft, machten viereinhalb Minuten ohne eigenen Punkt jede Hoffnung zunichte.

Mit einem 18:4-Lauf zu Beginn der letzten zwölf Minuten setzte sich Miami letztlich entscheidend ab.

Griffin wieder mit Double-Double

Clippers-Coach Vinny Del Negro wollte die ungewöhnlichen Umstände jedoch nicht als Grund gelten lassen: "Es war schon hart. Aber das ist keine Ausrede. Wir sind Profisportler und werden gut bezahlt - also müssen wir bereit sein."

Dass es ging, bewies der neue Allstar Blake Griffin, der mit 21 Punkten und 16 Rebounds sein 42. Double-Double der Saison erreichte.

Das genügte jedoch ebenso wenig wie die zweistellige Ausbeute von Randy Foye (15), Baron Davis (14) und Ryan Gomes (zwölf).

New York Knicks - Philadelphia 76ers 117:103

Amare Stoudemire war der überragende Mann im Madison Square Garden. Der Forward erzielte 41 Punkte und führte die New York Knicks damit zum 117:103 (55:51) über die Philadelphia 76ers.

Bei den Gästen war Elton Brand für 28 Zähler gut.

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