vergrößernverkleinern
Point Guard Jose Juan Barea erzielt beim Sieg gegen die Sacramento Kings 20 Punkte © getty

Der 26-Jährige dreht im letzten Viertel auf, die Mavericks gewinnen erneut. Nowitzki ist gehandicapt - hält den Sieg aber fest.

Von Olaf Mehlhose

München/Sacramento - Die Dallas Mavericks sind nicht zu stoppen.

Durch einen 102:100 (56:47)-Erfolg bei den Sacramento Kings feierten die Mavericks bereits ihren zehnten Sieg in Serie. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Insbesondere Jason Terry mit 22 Punkten und Jose Juan Barea mit 20 Zählern - 15 davon im letzten Spielabschnitt - sorgten dafür, dass Dallas das siebte Spiele in Folge gegen Sacramento gewann.

Der durch seine Handgelenksverletzung noch sichtlich beeinträchtigte Dirk Nowitzki traf vier seiner 14 Wurfversuche aus dem Feld und verbuchte zehn Punkte.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhrim TV die SPORT1 News)

Allerdings sicherte sich "Dirkules" zwölf Sekunden vor der Schlusssirene nach einem Airball von Tyreke Evans den entscheidenden Rebound. Terry verwandelte die anschließenden Freiwürfe zum 102:98 und brachte Dallas vorentscheidend in Front.

Barea dreht auf

Matchwinner für Dallas war allerdings Barea, der im letzten Viertel fast im Alleingang das Scoring für die Texaner übernahm.

Der 26-Jährige verwandelte zwei Dreier, punktete vier Mal per Korbleger und verwandelte einen Freiwurf. (STATISTIK: Der SPORT1-Nowitzki-Watch)

Insgesamt netzte der Puertoricaner acht seiner zwölf Würfe ein.

Lob von Carlisle

"Sie haben mir den Ball immer wieder gegeben, und es hat funktioniert", sagte Barea: "Ich liebe es, den Ball in meinen Händen zu haben und etwas zu bewegen."

Auch von Trainer Rick Carlisle gab es ein Extralob für die starke Vorstellung.

"Dirk hatte Probleme mit seinem Handgelenk", erklärte der Mavericks-Coach: "Er hat nicht das Gefühl für den Wurf gehabt. Dafür hat Barea großartig gespielt. Im vierten Viertel war er unserer Go-to-Guy. Er hat gepunktet und in der Defense gekämpft, das war fantastisch."

Mit Jason Kidd (14) und Tyson Chandler (13) steuerten zwei weitere Spieler eine zweistellige Punktausbeute bei. Peja Stojakovic kam bei seiner Rückkehr nach Sacramento nur auf vier Zähler, gab aber immerhin fünf Assists.

Cousins startet Kings-Comeback

Nachdem die Mavericks die erste Hälfte mit 56:47 für sich entschieden hatten, war es vor allem Rookie DeMarcus Cousins, der die Gastgeber zurück ins Spiel brachte.

Der Forward der Kings erzielte zwölf seiner 19 Punkte im dritten Viertel. Außerdem schnappte er sich noch 15 Rebounds.

Neben Cousins überzeugten bei Sacramento noch Samuel Dalembert (20 Zähler) und mit Abstrichen Spielmacher Evans.

Der Rookie des Jahres der vergangenen Saison verpasste mit 16 Punkten, zehn Rebounds und neun Assists hauchdünn ein Triple-Double, netzte aber auch nur sechs von 19 Würfen ein.

Evans verpasst den Ausgleich

Die Vorentscheidung zugunsten von Dallas fiel, als Terry und Barea beim Zwischenstand von 94:95 nacheinander zwei Dreier versenkten und die Mavericks mit 100:95 in Front brachten.

"Der Wurf hat sich super angefühlt", sagte Barea: "Gott sei dank ist er reingegangen."

Evans hatte zwar noch mal die Chance zum 100:100 auszugleichen, doch der Wurf des Point Guards verpasste das Ziel.

Trainer Paul Westphal wollte seiner Mannschaft wegen der knappen Niederlage aber keine Vorwürfe machen: "Wir haben alles getan, um das Spiel zu gewinnen. Wir haben gegen ein großartiges Team verloren, dass einfach ein bisschen mehr für den Sieg getan hat."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel