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Dirk Nowitzki wurde bereits viermal ins All-NBA First Team gewählt © getty

Dirk Nowitzki zeigt All-Star-Form und führt die Dallas Mavericks zum Sieg in Phoenix. Jason Terry beweist am Ende Nervenstärke.

Von Eric Böhm

München/Phoenix - Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks mit einer Glanzleistung zum Sieg geführt.

Im letzten Spiel vor dem All-Star-Break reichte es bei den Phoenix Suns in einem umkämpften Spiel zum 112:106 (54:51)-Auswärtserfolg. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Der deutsche Superstar markierte 35 Punkte und blieb sowohl von der Dreier- als auch der Freiwurflinie ohne jeden Fehlversuch.

"Dirk ist zurück. Er ist wirklich wieder voll da und das ist großartig", zeigte sich sogar Mavericks-Coach Rick Carlisle ungewohnt euphorisch. (Auch um 12 und 13 Uhr im TV die SPORT1 News)

Terry behält die Nerven

Jason Terry (16 Zähler) sorgte 14 Sekunden vor dem Ende mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 111:106 für die Entscheidung.

Der "Jet" hatte bereits vor der Partie die Marschroute ausgegeben: "Lasst die Suns unseren Staub schlucken und dann ab in den Süden."

Das gilt nicht für Nowitzki, der als einziger Maverick zum All-Star Game nach Los Angeles reist. Dirkules nimmt bereits zum zehnten Mal an dem Event teil und spielte gegen die Suns auch wie ein All-Star. (STATISTIK: Der SPORT1-Nowitzki-Watch)

"Ich habe mich heute wirklich gut gefühlt. In den letzten Spielen fielen die Würfe einfach nicht. Heute kam ich von Beginn an in einen guten Rhythmus und habe dann aggressiv nachgesetzt", meinte der Würzburger.

Beaubois als Starter

Außerdem überzeugte erneut Tyson Chandler. Der Center verbuchte mit jeweils zwölf Punkten und Rebounds wieder ein Double-Double. Außerdem gelang ihm 19 Sekunden vor Schluss ein wichtiger Tip-In.

Da fiel es nicht sonderlich ins Gewicht, dass Reservist J.J. Barea kurzfristig mit Grippesymtomen passen musste.

Carlisle hatte im Spiel gegen die Suns zudem seine Startformation umgebaut. Roddy Beaubois begann anstelle von DeShawn Stevenson.

Der Franzose konnte mit neun Zählern zwar nicht ganz an sein starkes Comeback gegen Sacramento anknüpfen, doch seine Präsenz macht die Mavs noch gefährlicher.

Cuban fordert Steigerung

In der ersten Hälfte führten die Gäste aus Texas bereits zweistellig, aber wieder einmal versäumten sie es, den Sack frühzeitig zu zumachen.

"Darauf müssen wir uns konzentrieren, denn in den Playoffs können wir uns diesen Luxus nicht leisten. Die letzten 26 Spiele sind die Vorbereitung für die Postseason", sagte Teambesitzer Mark Cuban den "Dallas Morning News".

Die Mavericks bleiben nach dem 13. Sieg aus den letzten 14 Spielen in der Western Conference weiter auf Rang zwei. Die einzige Niederlage im Februar setzte es bei den Denver Nuggets, als Arron Afflalo mit der Schlusssirene zum Sieg für das Heimteam traf.

Dallas knackte vor allem dank Nowitzki zum 31. Mal die 100-Punkte-Marke, nur zwei dieser Partien gingen verloren.

Nash mit Double-Double

Die Gastgeber könnten dagegen nach der dritten Schlappe aus den letzten fünf Heimspielen eine Atempause gut gebrauchen.

Da halfen auch die 24 Punkte von Center Channing Frye nur wenig. Dem früheren Mavericks-Star Steve Nash gelangen 15 Zählern und 14 Assists.

"Dirk ist frühzeitig heißgelaufen. Das war mein Fehler. Ich habe das erste Mal gegen ihn verteidigt und er hat einige richtig schwere Würfe verwandelt", nahm Frye die Schuld an der Pleite auf sich.

Dallas und San Antonio sind die einzigen Teams im Westen, die Phoenix in dieser Saison noch nicht schlagen konnte. Die Suns bleiben mit zweieinhalb Spielen Rückstand auf die Playoff-Plätze auf dem zehnten Platz.

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