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Mark Cuban kaufte am 14. Februar 2000 die Mavericks © getty

Milliardär Mark Cuban attestiert Dallas' jetzigem Kader Titelpotenzial. Er sieht einen großen Unterschied zum Vorjahr.

Von Michael Spandern

München - Der All-Star-Break ist da. Zeit durchzuatmen. Und die letzte Gelegenheit, den Kader noch mal titelträchtig aufzurüsten.

Doch anders als in den Vorjahren bringt Mark Cuban die Drähte nicht zum Glühen, um einen Transfer für die Dallas Mavericks abzuwickeln. Das behauptet der Besitzer des Dirk-Nowitzki-Teams zumindest.(STATISTIK: Der SPORT1-Nowitzki-Watch)

"Ich spüre keine so große Dringlichkeit, etwas zu tun, wie im letzten Jahr", zitiert "ESPN Dallas" Cuban, dessen Team mit 13 Siegen aus den letzten 14 Spielen in die sechstägige Spielpause geht. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Dementi wie vor dem Acht-Spieler-Trade

Am Mittwoch steht das Heimspiel gegen die Utah Jazz an, einen Tag danach schließt das Transferfenster für diese Saison.

Allzu sicher sollte sich aber keiner sein, dass Cuban nicht doch mit einem Trade überrascht.

Genauso, wie er momentan Gerüchte um sein Interesse an Denvers wechselwilligem All-Star Carmelo Anthony beiseite wischt, betonte er anno 2008, dass er nicht mit New Jersey verhandele.(Auch um 12 und 13 Uhr im TV: die SPORT1 News)

Um dann den Acht-Spieler-Trade durchzuziehen, der Devin Harris zu den Nets schickte und aus Jason Kidd einen Maverick machte.

"Offen für jede Gelegenheit"

"Ich werde offen für jede Gelegenheit sein, und wenn jemand mit einem Angebot kommt, das wir nicht ablehnen können, werde ich zugreifen", sagt er auch diesmal.

Im Vorjahr griff er zu, als sich ein Tausch mit den Washington Wizards anbot - und holte für niedrigeren Gegenwert Ex-All-Star Caron Butler, Brendan Haywood und DeShawn Stevenson nach Dallas.

Doch damals hatten die Mavs gerade elf ihrer vorausgegangenen 21 Partien verloren - und die Teamchemie lag im Argen.

Nun sind sie auf dem zweiten Platz im Westen, haben sich unlängst mit Pedrag Stojakovic sinnvoll verstärkt und dürfen seit Mittwoch wieder auf den genesenen Roddy Beaubois bauen.

Eine schlechte Angewohnheit

"Die Umstände sind offensichtlich ganz anders", stellt auch Cuban fest. "Wir haben wirklich eine Menge Leute, die sich in den Vordergrund gespielt haben. Das war im vorigen Jahr nicht der Fall."

Daher ist sich der Macher sicher, dass sein jetziger Mix Meisterpotenzial hat: "Absolut, absolut. Wir spielen gut, wir haben einiges Potenzial."

Nur die schlechte Angewohnheit der Mavs, oftmals einen großen Vorsprung zu verspielen, macht ihm noch Sorgen: "Wir haben noch einen langen Weg, um den Titel zu gewinnen. Wir müssen jeden Ballbesitz mit Disziplin spielen, und so weit sind wir noch nicht."

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