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LeBron James spielte in den vergangenen sieben Jahren durchgehend im All-Star Game © getty

Das All-Star-Trio lässt Sacramento keine Chance. Ein Double-Double gelingt jedoch nur einem King. Wade schafft ein Kunststück.

Von Björn Seitner

München - Die NBA-All-Stars haben zugeschlagen.

Miamis Star-Trio, das vor drei Tagen noch beim Conference-Duell im Staples Center von Los Angeles auftrat, überzeugte geschlossen gegen die Sacrameno Kings. (354892DIASHOW: Die Bilder des All-Star Game 2011)

LeBron James (31 Punkte), Dwyane Wade (23) und Chris Bosh (21) erzielten beim 117:97 (63:44)-Sieg knapp zwei Drittel der Punkte und sorgten für den elften Erfolg der vergangenen zwölf Spiele. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

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Nur ein King schafft einen Double-Double

Ein Double-Double war aber Sacramentos Samuel Dalembert vorbehalten. Der Center erzielte 18 Punkte und holte 13 Rebounds - und das von der Bank.

Die 41. Saisonniederlage konnte aber auch er nicht verhindern. Zu stark präsentierten sich die "Miami Thrice".

James hatte dafür eine simple Erklärung: "Ich und D-Wade haben vor dem Spiel gesprochen und gesagt 'Lass uns da raus gehen und das Spiel dominieren'".

Kein Stolperstein für die Heat

"Wir konzentrieren uns auf unsere Ziele", erklärte der Dritte im Bunde. Für Bosh sollte die Partie gegen die Kings kein Stolperstein werden.

Die Ziele sind klar definiert: Neun Siege aus den kommenden 26 Saisonspielen benötigen die Heat noch zum Erreichen der Playoffs.

Auch Miamis Coach Erik Spoelstra lobte sein Team, das "auf die richtige Art" in das Spiel gegangen sei: "Es war eine energische und konzentrierte Partie."

Wades Glückstreffer

Miami gelang dabei so gut wie alles. Wade traf sogar in waagrechter Fluglage ohne Augenkontakt zum Brett in den Korb.

"Das war einer der glücklichsten Treffer, den ich je in meinem Leben gemacht habe", sagte Wade: "Und ich habe schon viele Glückstreffer versenkt."

Es war das insgesamt 386. Saisonspiel, in dem er mehr als 20 Punkte erzielte - zum ersten Mal jedoch ohne von der Freiwurf-Linie zu treffen.

29 Punkte betrug Miamis Führung zeitweise. Spoelstra war der Meinung, sein Team könne noch vor den Playoffs ein höheres Level erreichen.

Null Punkte für Dampier

Einfach wird dies aber nicht, denn die Heat müssen in den nächsten 51 Tagen 26 Mal aufs Parkett.

Da gilt es, die richtige Rotation zu finden. Center Zydrunas Ilgauskas wurde gegen Sacramento durch Erick Dampier ersetzt.

Dampier kam aber in 24 Minuten Einsatzzeit auf keinen einzigen Punkt.

Spoelstra schenkt ihm trotzdem das Vertrauen: "Erick wird von nun an unser Starter sein. Aber Zydrunas wird seine Chance bekommen."

Kings bleiben Vorletzter

Bei den Kings überzeugte nur Dalembert mit seinem vierten Double-Double.

Sacramentos bester Scorer der Saison, DeMarcus Cousins, traf nur drei seiner 14 Versuche.

Das Team von Coach Paul Westphal rangiert in der Western Conference weiter auf Rang 14 - nur die Minnesota Timberwolves sind schlechter.

James freut sich auf Melo-Duell

Die Heat dagegen bleiben Zweiter im Osten. 42 Siege bei 15 Niederlagen. So gut stand Miami nach 57 Spielen noch nie da.

"Wir sind eines der Teams, das sich am meisten weiterentwickelt hat", sagte Coach Spoelstra.

Beweisen können die Heat das gegen Chicago am Donnerstag und New York am Freitag. James freut sich bereits auf das Duell mit Carmelo Anthony, der frisch zu den Knicks wechselte. (348796DIASHOW: Die Winter-Wechselbörse)

"Ich weiß, dass er glücklich darüber ist", sagte James über "Melo": "Es ist immer schön, wenn ein Freund von dir sich nur auf das Spiel konzentrieren und alles andere beiseite schieben kann."

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