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Kevin Garnett spielte von 1995 bis 2007 bei den Minnesota Timberwolves © getty

Boston und L.A. gewinnen locker. Die All-Stars zeigen sich auch nach dem Ost-West-Duell in Topform. Denver siegt ohne Anthony.

Von Björn Seitner

München - Die Pause durch das All-Star Game hat weder Miami, noch Boston geschadet. Los Angeles bringt sie sogar neue Impulse.

"Wenn du das erste Spiel nach der Pause verlierst, verlierst du auch deinen Schwung", erklärte Paul Pierce, Small Forward der Celtics.

Neben Pierce waren auch Bostons Ray Allen, Kevin Garnett und Rajon Rondo beim Duell zwischen Ost und West dabei. Ebenso wie Paul Gasol und Kobe Bryant von den Lakers.

Boston hat nicht an Schwungkraft eingebüßt - die Celtics gewannen bei den Golden State Warriors locker mit 115:93 (60:60). (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Los Angeles ist durch das 104:80 (54:33) über die Atlanta Hawks nach der Pleite beim schlechtesten Team der Liga, den Cleveland Cavaliers, wieder in der Erfolgsspur.

(Auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Garnett will "überall sein"

Bei Bostons 41. Saisonsieg verpassten Kevin Garnett (24 Punkte/12 Rebounds/6 Assists) und Rajon Rondo (19/6/15) nur knapp ein Triple-Double.

"Ich wollte überall sein. Ich wollte in jeder positiven Kategorie präsent sein", erklärte ein motivierter Garnett sein Spiel.

Für das Team von Coach Doc Rivers war es der erste Sieg bei den Warriors seit mehr als sieben Jahren.

Starke Defensive in Hälfte zwei

Zur Halbzeit lagen beide Teams noch Kopf an Kopf, doch dann zeigte vor allem die Defensive der Celtics eine überragende Leistung.

Um knapp zehn Punkte hielt man die Warriors am Ende unter ihrem Saisonschnitt von 102,8 Zählern pro Spiel.

Auch Monta Ellis, mit 25,4 Punkten sechstbester Scorer der Liga, kam nur auf 15 Zähler.

Die Celtics verteidigten mit dem Sieg ihre Spitzenposition in der Eastern Conference, Golden State bleibt Zwölfter im Westen.

Lakers siegen ohne Konstanz

Bei den Lakers überzeugte neben den All-Stars Gasol (14 Punkte/10 Rebounds) und Bryant (20/3) Point Guard Shannon Brown mit 15 Zählern von der Bank.

Einziges Manko des Champions aus L.A., der weiterhin auf Platz drei der Western Conference rangiert, ist die fehlende Konstanz.

Das weiß auch Gasol: "Wir wissen, dass wir ein Elite-Team sind und dominieren können. Wir tun das nur nicht konstant genug."

14 von 15 Dreier daneben

Bereits zur Halbzeit führten die Lakers mit 21 Zählern Vorsprung. Daran konnten auch Atlantas All-Stars Joe Johnson (14 Punkte) und Al Horford (13) nichts ändern.

Die Hawks, Fünfter im Osten, trafen lediglich 37 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld. 14 von 15 Versuchen von der Drei-Punkte-Linie gingen daneben.

"Ich glaube, unsere Jungs haben das gesamte Spiel über den Weg des geringsten Widerstand genommen. Wir haben körperlich nicht dagegengehalten", erklärte ein enttäuschter Hawks-Coach Larry Drew.

Nuggets siegen ohne Anthony

Nach dem Abgang von Superstar Carmelo Anthony zu den New York Knicks haben die Denver Nuggets ihre Partie gegen die Memphis Grizzlies mit 120:107 (61:42) gewonnen. (348796DIASHOW: Die Winter-Wechselbörse)

Bei den Nuggets überzeugte vor allem Shooting Guard J.R. Smith mit 26 Zählern, fünf weitere Spieler punkteten zweistellig.

Auch Tony Allen auf der Gegenseite konnte 26 Punkte verbuchen.

Die Nuggets bleiben in der Western Conference auf Rang sieben und somit auf Playoff-Kurs. Die Grizzlies rangieren knapp dahinter auf Platz neun.

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