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Tyson Chandler (r.) wechselte von den Charlotte Bobcats zu den Dallas Mavericks © getty

Dirk Nowitzki ist beim Erfolg der Mavericks über die Jazz Topscorer, Peja Stojakovic läuft heiß. Utahs Pleitenserie geht weiter.

Von Olaf Mehlhose

München/Dallas - Die Dallas Mavericks haben den All-Star Break anscheinend gut verkraftet.

In der ersten Partie nach einer Spielpause von fünf Tagen fertigte das Team von Dirk Nowitzki die Utah Jazz im heimischen American Airlines Center mit 118:99 (59:55) ab. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Für Dallas war es bereits der 14. Erfolg in den letzten fünfzehn Spielen.

Topscorer bei den Gastgebern war Nowitzki mit 23 Zählern, insgesamt knackten sieben Spieler der Mavericks die Zehn-Punkte-Marke.

(Auch um 12 und 13 Uhr im TV die SPORT1 News)

Stojakovic läuft heiß

"Wir haben unsere Würfe getroffen und die Bälle untereinander aufgeteilt", sagte der 32-Jährige: "So gewinnen wir in letzter Zeit unsere Spiele."

In der Tat: Dallas versenkte 58 Prozent seiner Würfe aus dem Feld und kam auf 30 Assists - zwölf davon steuerte Spielmacher Jason Kidd bei.

Neben Nowitzki trumpfte vor allem Neuzugang Peja Stojakovic auf. Der Forward netzte vier von fünf Dreiern ein und verbuchte 18 Punkte. (STATISTIK: Der SPORT1-Nowitzki-Watch)

Lob von Carlisle

"Peja gehört zu den besten fünf bis sechs Schützen aller Zeiten", lobte Mavericks-Coach Rick Carlisle den Serben: "Wenn wir ihn in eine gute Position bringen, gibt es eine große Chance, dass er die Würfe verwandelt."

Shawn Marion (16), Jason Terry (13), Jose Juan Barea (13), Brendan Haywood (12) und Rodrigue Beaubois (10) punkteten ebenfalls zweistellig.

Dallas festigt Platz zwei

Zu Beginn des Spiels wirkte Dallas nach ein wenig eingerostet, Utah nutzte die acht Ballverluste der Mavs im ersten Viertel zu einer 26:23-Führung.

Doch mit einem 11:4-Lauf in den letzten Minuten der ersten Hälfte lagen die Mavericks schon zur Pause mit 59:55 vorne.

Mit einem 16:5-Start in das dritte Viertel sorgten Nowitzki und Co. dann schnell für klare Verhältnisse - am Ende stand ein souveräner Erfolg über den Western-Conference-Konkurrenten.

Damit weisen die Texaner eine Bilanz von 41:16 Siegen auf und bleiben im Westen unangefochten auf Platz zwei. Die Los Angeles Lakers - im Moment auf Platz drei liegend - haben bereits drei Niederlagen mehr auf dem Konto.

"D-Will" schmerzlich vermisst

Bei Utah waren die Nachwehen des Trades von Topscorer Deron Williams noch deutlich zu spüren. 348796(DIASHOW: NBA-Wechselbörse)

Für den zu den New Jersey Nets gewechselten Spielmacher stand mit Earl Watson nur ein einziger Ersatzmann bereit.

"Sie sind ein gutes Team, auch ohne Deron Williams", erklärte Carlisle: "Sie hatten nur einen Point Guard, aber sie können spielen. Für uns war es ein wichtiger Sieg."

Neubeginn für die Jazz

Für die Jazz dagegen war es bereits die fünfte Niederlage in Serie.

Nach den Abgängen der Identifikationsfiguren Jerry Sloan und Williams steht das Team aus Salt Lake City vor einem Neuanfang.

"Niemand wird Mitleid mit uns haben", sagte Sloan-Nachfolger Tyrone Corbin : "Wenn du irgendeine Schwäche zeigst, begraben dich die anderen Teams."

Millsap "geschockt"

Al Jefferson, mit 30 Punkten Topscorer bei Utah, wirkte nach der Partie ratlos.

"Ich bin noch nicht über Coach Sloan hinweg", sagte der Center: "Als ich von Williams' Trade gehört habe, war ich schon ziemlich überrascht."

Paul Millsap sagte, er sei "geschockt" gewesen, als er von dem Deal erfahren habe: "Ich hätte nie gedacht, dass so etwas passiert."

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