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Dwight Howard gelingt gegen die Knicks sein 49. Double-Doble der laufenden Saison © getty

Orlandos Center zeigt gegen New York eine dominante Vorstellung. Die "Big Men" der Lakers zähmen Love. Die Spurs lassen Federn.

Von Olaf Mehlhose

München - Mit 27,3 Punkten, 15,3 Rebounds, 2 Blocks und einer Trefferquote von 67,3 Prozent hat Dwight Howard im Februar beeindruckende Statistiken abgeliefert.

Und auch in den Monat März startete der breitschultrigen Centers der Orlando Magic mit einer Leistung auf MVP-Niveau. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Beim 116:110 (47:58)-Erfolg der Magic über die New York Knicks zeigte "Superman" mit 30 Punkten, 16 Rebounds, 5 Blocks und einer Wurfquote von 60 Prozent an beiden Enden des Spielfelds eine dominante Vorstellung.

"Es war ein wichtiger Sieg für uns", sagte "D12": "Aber wir müssen weiter so spielen, um ein Titelkandidat zu sein. Wenn wir in jedem Spiel so kämpfen wie heute, sind wir dazu in der Lage."

(Auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Van Gundy zufrieden

Dank der Glanzleistung seines Centers gelang es dem Team aus Florida einen Elf-Punkte-Rückstand nach Hälfte eins, noch in einen Sieg umzuwandeln.

Auch Coach Stan van Gundy war mit der Leistung seines Teams zufrieden: "Bis auf die 15 Turnover und zu vielen Fouls (27, Anm. d. Red.) habe wir gut gespielt. Wir haben ihnen nur wenige einfache Würfe gelassen."

Dreier fallen in Hälfte zwei

Durch seine Präsenz in der Zone schaffte Howard zudem Räume für seine Mitspieler.

Nutznießer waren vor allem Jameer Nelson (26 Zähler) und Ryan Anderson (16), die zusammen sechs von sieben Dreiern versenkten.

"Howard hat den Court für sie geöffnet", sagte Carmelo Anthony: "Wenn ein Team so viele Dreier nimmt, wird es diese irgendwann auch treffen. Vor allem in Hälfte zwei sind sie dann gefallen."

Matchwinner Nelson

Die Knicks waren mit einer 84:79-Führung in den letzten Spielabschnitt gegangen, doch Orlando machte den Rückstand mit einem 8:2-Start ins letzte Viertel wett.

Matchwinner für Orlando war Aufbauspieler Nelson, der bei einem 99:96-Zwischenstand neun Magic-Punkte in Folge erzielte und den Vorsprung viereinhalb Minuten vor dem Ende auf 108:99 ausbaute.

Bei den Knicks waren Amare Stoudemire und Chauncey Billups mit jeweils 30 Punkten die besten Werfer. Anthony verbuchte 25 Zähler, traf aber nur acht seiner 24 Würfe.

Point Guard Billups schied allerdings nach einem Zusammenstoß mit Howard rund zwei Minuten vor dem Ende der Partie mit einer Verletzung am Oberschenkel aus. Sein Einsatz gegen die New Orleans Hornets ist fraglich.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen:

Minnesota Timberwolves - Los Angeles Lakers 79:90 (45:40)

Die Lakers feierten mit dem 90:79-Erfolg bei den Timberwolves bereits ihren fünften Sieg nacheinander.

Dank der 2,13-Meter-Männer, Pau Gasol (17 Rebounds, 12 Punkte) und Andrew Bynum (14 Zähler, 7 Rebounds), und Forward Lamar Odom (12 Punkte, 11 Rebounds), der immerhin auch 2,08 Meter misst, gelang es dem Champion Rebound-Monster Kevin Love weitgehend aus dem Spiel zu nehmen.

Der 2,08 Meter große Forward der Wolfes schaffte zwar sein 47. Double-Double (13 Rebounds, 11 Punkte) in Folge, zog im Vergleich mit den "Big Men" der Lakers aber klar den Kürzeren.

Insgesamt schnappte sich das Team von Phil Jackson 18 Offensiv-Rebounds und nutzte diese zu 28 Zählern.

"Wir ergänzen uns perfekt"

Nach einer für seine Verhältnisse sehr ruhigen ersten Hälfte mit gerade mal vier Pünktchen, nahm "KB 24" nach der Pause das Heft in die Hand.

"Darum haben wir zweimal nacheinander den Titel gewonnen", erklärte Kobe Bryant: "Wir ergänzen uns perfekt, dass ist der Trick."

Mit 12 Punkten im dritten Viertel hatte er großen Anteil daran, dass die Lakers mit einer Vier Punkte-Führung in den Schlussabschnitt gingen und das Spiel letzten Endes souverän gewannen.

Mit 24 Punkten war Bryant auch Topscorer der Begegnung.

Memphis Grizzlies ? San Antonio Spurs 109:93 (61:52)

Ohne ihren verletzten Spielmacher Tony Parker kamen die Spurs bei den Grizzlies mit 93:109 unter die Räder gekommen.

Keinem Spieler von San Antonios Startfünf gelang es, zweistellig zu punkten. Einzig Rookie Gary Neal brachte es auf 14 Zähler.

Bei Memphis dagegen knackten mit Zach Randolph, Darrel Arthur (beide 21 Punkte) und Tony Allen (20 Zähler) gleich drei Spieler die 20-Punkte-Marke.

Trotz der Niederlage bleiben die Spurs mit einer Bilanz von 49:11 Siegen das beste NBA-Team. Die Grizzlies bauten ihre Bilanz auf 34:28 aus und haben weiterhin gute Aussichten die Playoffs zu erreichen. Das Team von Lionel Hollins belegt im Westen augenblicklich Rang acht.

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