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Kevin Garnett kam 2007 aus Minneapolis nach Boston © getty

Garnett führt Boston zum Sieg. In New York trumpft ein Nobody auf. Der Top-Scorer verletzt sich. San Antonio siegt wieder.

Von Tobias Hlusiak

München - Der alte Mann kann es noch.

Angeführt von Kevin Garnett haben die Boston Celtics die Phoenix Suns im heimischen TD Banknorth Garden mit 115:103 (62:42) geschlagen (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Der Altstar avancierte in einer umkämpften Partie mit 28 Punkten und zehn Rebounds zum Matchwinner. Besonders KG's Wurfquote ragte heraus. Der Forward verwandelte zwölf seiner 14 Versuche.

(Auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Brooks trumpft auf

Zu Beginn des dritten Viertels führte Boston bereits mit 29 Punkten Vorsprung, ehe den Gästen ein 18:0-Zwischenspurt gelang.

Besonders Neuverpflichtung Aaron Brooks machte dabei auf sich aufmerksam. Der Guard verbuchte 17 Punkte und sieben Assists. Damit stellte er sogar Teamkollege Steve Nash (8/7) in den Schatten. Der Kanadier schmorte das gesamte letzte Viertel auf der Bank.

Debütant Murphy hält Rekord

Die deutliche Reboundüberlegenheit der Celtics (58-43), bei denen Troy Murphy ein ruhiges Debüt feierte, gab am Ende jedoch den Ausschlag zugunsten der Gastgeber. Der frisch verpflichtete Forward brachte es in 14 Minuten Spielzeit auf einen Punkt und zwei Rebounds.

Murphy hat bereits 640 NBA-Spiele auf dem Buckel - zu einem Playoff-Auftritt hat er es bislang aber noch nicht gebracht. Damit hält der 30-Jährige Veteran den Rekord unter den aktiven NBA-Spielern.

Rondo mit Double-Double

Spielmacher Rajon Rondo erzielte mit 16 Punkten und 15 Assists ein Double-Double.

Mit einer Bilanz von 44:15 bleiben die "Kelten" an der Spitze der Eastern Conference. Phoenix (31-28) belegt Rang neun im Westen.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen:

Cleveland Cavaliers - San Antonio Spurs 99:109 (52:57)

EIne ausgeglichene Mannschaftsleistung hat die San Antonio Spurs in die Erfolgsspur zurückgebracht.

Einen Tag nach der schmerzhaften Niederlage bei den Memphis Grizzlies gaben sich die Texaner bei den Cleveland Cavaliers keine Blöße. Beim 50. Saisonerfolg der Spurs punkteten sechs Akteure zweistellig.

Cavs-Rookie überrascht

Bester Punktesammler im Team von Trainer-Legende Greg Popovich war George Hill mit 22 Zählern.

Center DeJuan Blair legte 14 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double auf. Rookie Samardo Samuels, der beim schwächsten Team der Liga erstmals in der Startformation auftauchte, war bester "Cavs"-Werfer (23 Punkte, 10 Rebounds).

"Pop" zufrieden

Spurs-Coach Popovich zeigte sich nach dem Spiel erleichtert.

"Heute hat die gesamte Truppe gespielt, um die Partie zu gewinnen", bilanzierte "Pop": "Das war ein klarer Unterschied zur Niederlage in Memphis gestern. Dort haben sie es einfach über sich ergehen lassen."

New York Knicks - New Orleans Hornets 107:88 (52:42)

Die verletzungsbedingte Fehlen von Chauncey Billups tangierte die Knicks nicht.

Ersatzmann Toney Douglas sprang in die Bresche: In seinem ersten Start für New York sammelte der Point Guard 24 Punkte und entschied das Duell mit Hornets-Spielmacher Chris Paul klar für sich.

"Stat" lobt Douglas

Amare Stoudemire (24 Punkte) und Carmelo Anthony (22) zeigten ebenfalls ansprechende Leistungen.

So geriet der dritte Knicks-Heimsieg in Folge nie in Gefahr.

"Wenn Spieler wie Carmelo oder ich im Team sind, die so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, gibt es zwangsläufig Platz für die anderen Jungs", analysierte Stoudemire: "Toney hat das heute sehr gut ausgenutzt. So muss er spielen."

Oklahoma City Thunder - Indiana Pacers 113:89 (63:42)

Schrecksekunde für die Thunder: NBA-Top-Scorer Kevin Durant musste im dritten Viertel humpelnd in die Kabine begleitet werden.

Der Forward zog sich bei einem Zusammenprall mit Indianas Tyler Hansbrough eine Verletzung am rechten Bein zu.

Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Debüt für Mohammed

So geriet der ungefährdete Erfolg über das Team aus Indianapolis zur Nebensache.

Durant war mit seinen 21 Punkten trotz der Blessur bester Werfer. Ebenso viele Zähler verbuchte Spielmacher Russell Westbrook für sich, James Harden kam auf 20 Punkte.

Neuverpflichtung Nazr Mohammed feierte sein Debüt für Oklahoma (8 Punkte/7 Rebounds).

"Wir haben in der Defensive gut gearbeitet. Nazr hat unter dem Korb aufgeräumt. Dieser Sieg war wichtig im Hinblick auf die kommenden Aufgaben", meinte Teamkollege Harden.

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