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LaMarcus Aldridge stand 2007 im All-Rookie-Team der NBA © getty

Portlands LaMarcus Aldridge setzt auch im März seinen Lauf fort. Utah beendet eine schwarze Serie, verliert aber einen Star.

Von Eric Böhm

München - Die Portland Trail Blazers haben ihren sechsten Rang in der Western Conference erfolgreich verteidigt.

Mit dem deutlichen 93:69 (40:35) gegen die Charlotte Bobcats gelang der Truppe aus Oregon bereits der neunte Sieg in den vergangenen zwölf Partien. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

LaMarcus Aldridge ist eine der Entdeckungen dieser Saison und zeigte mit 26 Punkten sowie sieben Rebounds zum wiederholten Mal seine ganze Klasse.

"Vor der Pause hielt uns die gute Verteidigung im Spiel. In der zweiten Hälfte fanden wir unseren Rhythmus und haben besser abgeschlossen", analysierte der "L-Train". (Auch um 12 und 13 Uhr im TV: die SPORT1 News)

Mills trifft aus der Distanz

Der frischgebackene Spieler des Monats Februar markierte zu Beginn des dritten Viertels sechs Zähler hintereinander und verschaffte den Blazers damit einen beruhigenden Vorsprung von 18 Punkten.

Unterstützt wurde er von Patty Mills, der von der Bank kommend gleich vier Dreier verwandelte.

"Wir haben ziemlich schwach angefangen, aber im dritten Viertel kamen wir richtig in Schwung. Das war gut", sagte der australische Guard.

Der ehemalige Bobcats-Star Gerald Wallace (sieben Zähler) konnte zu dem Erfolg gegen sein altes Team jedoch nur wenig beitragen und verfehlte sechs seiner sieben Wurfversuche.

Vierte Pleite für Bobcats

Charlotte leistete sich gegen die starke Verteidigung der Blazers 21 Ballverluste und kassierte die vierte Pleite in Folge.

Ohne ihren verletzten Topstar Stephen Jackson verzeichneten die Bobcats ihre zweitschlechteste Punktausbeute der Saison.

"Wenn dein Topscorer bei einem so starken Gegner fehlt, ist es natürlich schwer den Ball in den Korb zu bringen", meinte Charlottes Trainer Paul Silas.

Rookie Gerald Henderson traf mit 16 Punkten am besten. Dennoch bleiben die Playoff-Plätze für den Neunten der Eastern Conference in Reichweite.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen:

Houston Rockets - Indiana Pacers 112:95

Die Houston Rockets feierten beim 112:95 (65:49) gegen die Indiana Pacers einen wichtigen Heimsieg.

Houston gewann seit dem All-Star-Break sechs seiner sieben Spiele. Als Elfter haben sie die Playoffs noch im Visier.

Topscorer Kevin Martin verbuchte in der einseitigen Partie 20 Zähler. Nach drei Vierteln stand es 94:68, und die Gastgeber konnten ihre Starter frühzeitig schonen.

"Die guten Teams spielen in März und April ihren besten Basketball. Wir brauchen fraglos einen sehr guten März. Wir arbeiten hart daran", versicherte Martin.

"Psycho-T" mit Double-Double

Für Indiana, das im Osten nichtsdestotrotz Achter bleibt, lieferte Backup Tyler Hansbrough mit 17 Zählern und zehn Rebounds ein Double-Double.

"Wir müssen diese Enttäuschung hinter uns lassen und konzentriert bleiben. Es schien ihr Spiel zu sein", sagte "Psycho-T".

Die Pacers erlaubten sich 20 Ballverluste, trafen nur einen Dreier und kassierten ihre vierte Pleite aus den vergangenen fünf Partien.

Entsprechend kurz fasste sich Coach Frank Vogel im Anschluss: "Wir haben schlicht keinen guten Job gemacht."

Utah Jazz - Sacramento Kings 109:102

Die Utah Jazz können vor heimischer Kulisse doch noch gewinnen.

Nach sieben Heimpleiten in Serie gelang gegen die Sacramento Kings ein 109:102 (57:49)-Erfolg nach Verlängerung.

Al Jefferson ragte mit 27 Punkten heraus und sorgte mit sechs Zählern in der Verlängerung auch für Utahs Happy End.

"Jeder in der Halle wusste, sie würden über Jefferson gehen. Er hat sie nicht enttäuscht. Wir konnten ihn nicht kontrollieren", meinte Sacramentos Übungsleiter Paul Westphal.

Millsap fällt aus

Nach der Knieverletzung von Paul Millsap drückte Utahs Center dem Spiel seinen Stempel auf. Raja Bell verbuchte 16 Zähler und einen wichtigen Steal in der Overtime.

"Es fühlt sich wirklich gut an. Endlich haben wir ein enges Spiel nach Hause gebracht", zeigte sich der Shooting Guard erleichtert.

Bei den Kaliforniern gelangen DeMarcus Cousins jeweils 18 Punkte und Rebounds. Der junge "Big Man" verfehlte aber in der entscheidenden Phase zwei Freiwürfe sowie einen Korbleger.

Die Jazz haben als Zehnter nur eine Niederlage mehr auf dem Konto als Memphis, das in der Western Conference Rang acht einnimmt. Die Kings bleiben Vorletzter.

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