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Kobe Bryant (r.) machte 24 Punkte und holte fünf Rebounds © getty

Die Lakers marschieren weiter im Westen. Für Shaq und die Phoenix Suns gibt es Demonstration einer starken Teamleistung.

Von Jessica Pulter

München - Vor wenigen Tagen hatte Shaquille O'Neal noch gemeint, dass er nie ein Problem mit Kobe Bryant während seiner Zeit bei den Los Angeles Lakers hatte.

Nur mit Trainer Phil Jackson gab es damals Ärger. Doch Bryant und Co. fanden die passende Antwort für O'Neal und die Phoenix Suns.

Dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung gewannen die Lakers in Arizona mit 105:92 und bleiben weiter das beste Team im Westen. (Die Fehde von Jackson inszeniert)

Sechs punkten zweistellig

Dem MVP der abgelaufenen Saison reichten 24 Punkte bei einer mäßigen Wurfquote von 8 von 23, denn Bryant konnte sich auf seine Mannschaftskollegen verlassen.

Gleich sechs Spieler der Lakers punkteten zweistellig, davon drei Akteure von der Bank.

Nur 31 Minuten pro Spiel?

"Vielleicht wird das meine erste Saison, in der ich nur etwa 31 Minuten pro Spiel auf dem Platz stehe", scherzte Bryant nach dem Sieg.

"Denn von der Bank kommt enorm viel Wirbel. So durfte ich das ganze vierte Viertel draußen sitzen."

Fünf Dreier von Radmanovic

Vladimir Radmanovic hat gegen die Suns nur sechs Würfe genommen, fünf davon fanden aber den Weg in den Korb.

Und ausgerechnet die Versuche, die der Lakers-Forward hinter der Dreier-Linie losließ.

Radmanovic und seine Kollegen trafen fast 50 Prozent aus der Distanz (10:21), die Suns zum Vergleich nur ein Drittel ihrer Würfe (6:18).

Lakers mit einem Lauf

Trotzdem blieb die Partie lange Zeit offen, denn Phoenix erwischt den besseren Start.

24:18 führten die Gastgeber gegen Ende des ersten Viertels als die Lakers einen 14:0-Lauf über die Viertel-Pause hinweg hinlegten und auf 32:24 davonzogen.

Doch Phoenix blieb dran und glich zwischenzeitlich zum 39:39 aus.

13 Punkte Vorsprung

Die Entscheidung im US Airways Center fiel dann Ende des dritten Spielabschnitts. Die Lakers zogen auf 80:67 davon, ein Vorsprung den die Suns nicht mehr aufholten.

"Raja Bell hat Kobe gut aus dem Spiel gehalten", meinte Suns-Coach Terry Porter frustriert.

"Doch wenn er nur 8 von 23 trifft, dann rückt ein anderer nach. Das zeichnet die Lakers dieses Jahr aus."

Platz zwei für Phoenix

Die Suns (8:5) müssen sich nach der zweiten Niederlage in Folge weiter hinter den Lakers (9:1) mit Platz zwei in der Pacific Division zufrieden geben.

Nächster Gegner der Suns ist am Samstag Portland (So., ab 3 Uhr LIVESCORES) ab .

Boston Celtics - Detroit Pistons 98:80

Im zweiten Spiel des Abends gewannen die Boston Celtics souverän gegen die Detroit Pistons mit 98:80.

Nach einem ausgeglichenen Start zogen die Gastgeber im zweiten und dritten Drittel davon, Detroit kam nicht wieder zurück.

Bester Werfer der Celtics war Rajon Rondo mit 18 Zählern.

Lob von Iverson

"Das habe ich schon in den NBA-Finals letzte Saison von ihm gesehen", meinte Detroits Allen Iverson über die Leistung des Point Guards.

"Er hat einen fantastischen Job gemacht, wie er immer wieder das Spiel an sich gerissen hat und zum Korb gezogen ist."

Suche nach dem Konzept

Für die Pistons war es die vierte Niederlage bei acht Siegen. "Wir suchen immer noch unser Konzept", gab Guard Richard Hamilton zu.

"Aber es ist ja noch früh in der Saison. Und auch wenn man mit knapp 20 Punkten verliert, dann ist das für uns egal. Denn normalerwiese spielen wir nicht so."

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