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Shooting Guard Tony Parker spielt seit 2001 bei den San Antonio Spurs © getty

Wie schon an Halloween 2009 findet eine Fledermaus gegen die Kings in die Spurs-Arena und San Antonio gewinnt. Auch Chicago siegt.

Von Björn Seitner

München/San Antonio - Der Flattermann war wieder da.

Beim 108:103 (52:46)-Sieg der San Antonio Spurs gegen Sacramento erwies sich eine Fledermaus erneut als schlechtes Omen für die Kings.

Schon als Sacramento vergangene Saison an Halloween bei den Spurs zu Gast war, wurde die Partie von einem Fledertier heimgesucht - auch damals verloren die Kings.

"Jedesmal wenn wir kommen, fliegt hier eine Fledermaus rum. Sie flog außerdem immer in unserer Hälfte", sagte Kings-Coach Paul Westphal mit einem Augenzwinkern.

Auch für Manu Ginobili, der vor knapp eineinhalb Jahren die Fledermaus einfing und dafür von der Tierschutzorganisation "PETA" einiges zu hören bekam, war es keine gerngesehene Rückkehr:

"Ich dachte: 'Nicht schon wieder.' Ich wurde von PETA beschimpft, diesmal soll es jemand anderes regeln", sagte Ginobili.

Fledermaus fliegt in Zuschauer

Diesmal beendete die Fledermaus ihr Treiben selbst - sie flog in einen Zuschauer.

Zuvor hatten bereits einige Spieler versucht, sie unter ihren Handtüchern zu "begraben". (Auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News im TV)

Nach dem Sturzflug in die kreischenden Fans konnte das Tier lebendig weggebracht werden. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Unerreichbarer Traum"

24 Punkte steuerte der Shooting Guard Ginobili zum Sieg der Spurs bei.

Point Guard Tony Parker war mit 27 Zählern bester Werfer. Tim Duncan (15 Punkte, zehn Rebounds) gelang ein Double-Double.

Bei den Kings punkteten zwar sieben Spieler - davon vier von der Bank - zweistellig, eine Sieben-Punkte-Führung der Spurs 21 Sekunden vor Schluss konnte Sacramento aber nicht mehr aufholen.

"Es war eine Art unerreichbarer Traum für uns", sagte Westphal.

Elfte Pleite in Serie

Seit 2007 hat Sacramento nun elf Spiele in Folge gegen San Antonio verloren.

Ginobili war nach dem Erfolg gegen den Letzten der Western Conference allerdings nicht zufrieden:

"Wir müssen viel besser spielen", so Ginobili mit Blick auf die Playoffs, für die San Antonio bisher als einziges Team im Westen qualifiziert ist.

Chicago Bulls - Atlanta Hawks 94:76

Die Chicago Bulls haben ihr Heimspiel gegen die Atlanta Hawks deutlich mit 94:76 (48:50) gewonnen.

Bester Scorer war Derrick Rose mit 34 Zählern. Nur Luol Deng punktete ebenfalls zweistellig (18) - ihm gelangen zudem aber noch neun Rebounds, sieben Assists und drei Steals.

"Er ist der Klebstoff unseres Teams", sagte Bulls-Coach Tom Thibodeau über den Small Forward.

Den Celtics im Nacken

Hawks Shooting Guard Joe Johnson war mit 16 Punkten noch bester Werfer seines Teams.

Die Bulls, die bereits für die Playoffs qualifiziert sind, bleiben im Osten auf Rang zwei, Atlanta auf Platz fünf.

"Wenn wir weiter gewinnen, können wir sie überholen, das wäre großartig", sagte Rose über die Boston Celtics, die die Eastern Conference trotz der Niederlage bei den Philadelphia 76ers weiter anführen.

Golden State Warriors - Orlando Magic 123:120

Der Vierte des Ostens, die Orlando Magic, musste sich dem Zwölften des Westens geschlagen geben.

Die Magic verloren nach Verlängerung bei den Warriors mit 120:123 (56:42). Golden State gelang mit 21 Drei-Punkte-Würfern ein neuer Franchise-Rekord.

Bester Scorer der Warriors war Shooting Guard Monta Ellis mit 39 Punkten und elf Assists. Small Forward Dorell Wright gelangen 32 Zähler.

Bei den Magic überzeugten zwar Hedo Türkoglu (24 Punkte), Jameer Nelson (24) und Jason Richardson (30), dennoch reichte es nicht zum 42. Saisonsieg.

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