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Dirk Nowitzki spielt seit 1998 für die Dallas Mavericks © getty

Dank eines überragenden Schlussviertels beginnen die Mavericks ihren "Roadtrip" mit einem Sieg in Utah. Nowitzki spielt stark.

Von Tobias Hlusiak

München - "Im letzten Viertel ist der Knoten endlich geplatzt."

Besser hätte Jason Terry den Auftritt seiner Dallas Mavericks bei den Utah Jazz nicht auf den Punkt bringen können.

Nachdem die Gastgeber mit einer Zwei-Punkte-Führung in den vierten Spielabschnitt gegangen waren, drehten die "Mavs" auf und stellten mit einem 36:17-Schlussviertel den 94:77-Endstand her (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Die Mavericks liegen mit 51 Siegen bei 21 Niederlagen - bei noch zehn ausstehenden Spielen der regulären Saison - weiterhin auf dem dritten Platz der Western Conference.

Nowitzki spielt solide

Bester Punktesammler auf Seiten des Teams von Coach Rick Carlisle war Terry, der auf 22 Zähler kam. Al Jefferson (21) traf für Utah am besten.

Dirk Nowitzki sorgte in 30 Minuten Spielzeit für 19 Punkte und sechs Rebounds.

Der deutsche Nationalspieler traf alle seiner neun Freiwürfe und setzte somit seine Serie fort.

"DIrkules" auf Rekordkurs

Nowitzki hat nun seine letzten 72 Strafwürfe verwandelt und jagt seine persönliche Bestmarke von 82 Treffern in Folge, damit rangiert er auf Rang drei der ewigen Bestenliste.

Zum Rekord von Michael Williams, der 1993 im Trikot der Minnesota Timberwolves 97 Freiwürfe in Serie versenkte, fehlen "Dirkules" noch 25.

Jose Calderon (87 Treffer für Toronto 2009) belegt in dieser Spezialwertung Rang zwei.

Statement gegen die Lakers?

"Das war ein wichtiger Sieg, allerdings sollten wir ihn nicht überbewerten", ordnete Shawn Marion nach dem Spiel ein.

"Wir müssen ein Statement abgeben, wenn wir bei den Lakers spielen."

Gegen Los Angeles weisen die Mavericks in dieser Saison eine ausgeglichene Bilanz (1-1) auf.

Am 31. März kommt es in Kalifornien zum dritten und letzten Vergleich in der regulären Saison.

13:0-Lauf entscheidet die Partie

Die Partie bei den Jazz stand lange Zeit auf der Kippe.

Nach einem erfolgreichen Sprungwurf von Raja Bell führten die Gastgeber noch 6:21 Minuten vor der Schlusssirene mit 70:68.

Dann startete Dallas einen 13:0-Lauf, der das Spiel kippen ließ.

Jose Juan Barea und Terry legten mit aufeinanderfolgenden Dreiern den Grundstein.

Ein Dreipunktspiel von Center Tyson Chandler sorgte schließlich für einen beruhigenden Vorsprung für die Gäste.

Defensive gibt den Ausschlag

Die Verteidigung der Mavericks legte in der zweiten Halbzeit deutlich zu.

Im vierten Viertel gelangen den Jazz lediglich 17 Punkte - im dritten Abschnitt konnte Utah gar nur mickrige 13 Zähler verbuchen.

"Manchmal verlieren wir ständig den Ball. Im nächsten Spiel kriegen wir den Ball nicht in den Korb", resümierte ein enttäuschter C.J. Miles.

"Dann steht unsere Verteidigung nicht. Es sieht so aus, als könnten wir nicht konstant auf hohem Level spielen.

Utah hat nun seine letzten fünf Spiele in den Sand gesetzt, rangiert mit 36 Siegen bei 38 Niederlagen auf dem elften Rang im Westen.

Auswärtsauftakt geglückt

Die Partie in Salt Lake City stellte für Dallas den erfolgreichen Auftakt zu einer sechs Spiele dauernden Auswärtsreise dar.

In den nächsten Tagen stehen für Nowitzki und Co. Gastspiele bei den Phoenix Suns, Los Angeles Clippers, Los Angeles Lakers, Golden State Warriors und den Portland Trailblazers auf dem Programm.

"Es war wichtig, den "Roadtrip" mit einem Sieg einzuläuten", meinte Terry.

"Das gibt Selbstvertrauen. Jetzt müssen wir das Momentum ausnutzen und schon Sonntag in Phoenix nachlegen."

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