vergrößernverkleinern
Kobe Bryant wurde zehnmal ins All-Star-Team der NBA berufen © getty

Die Los Angeles Lakers gewinnen das kalifornische Duell gegen Sacramento, ärgern sich jedoch über ihre defensiven Schwächen.

Von Martin Hoffmann

München - Der kalifornische Rivale hat den Lauf der Los Angeles Lakers nicht stoppen können.

Mit 118:108 bezwangen Kobe Bryant und Co. die Sacramento Kings und feierten den elften Sieg im zwölften Spiel.

Die Lakers bleiben damit das beste Team der Liga. Garant dafür war die homogenste Mannschaftsleistung in der Offensive, die L.A. in dieser Saison abgeliefert hat.

Gleich acht Spieler punkteten zweistellig - unter ihnen natürlich auch Kobe Bryant, der mit 24 Zählern zum zehnten Mal bester Werfer seines Teams war. (Ergebnisse und Tabelle)

Bryant nicht zufrieden

Auch der Rest der Starting Five schaffte ein Double: Pau Gasol (16), Andrew Bynum (15), Vladimir Radmanovic (12) und Derek Fisher (10).

Dazu reihten sich noch drei Akteure von der Bank ein: Lamar Odom mit 14, Trevor Ariza mit 11 und Jordan Farmar mit 10 Punkten.

Trotzdem war Teamleader Bryant am Ende unzufrieden: "Ich bin mit dem Sieg nicht glücklich. Wir hätten in der Defensive viel solider sein müssen."

In dieselbe Kerbe schlug Trainer Phil Jackson: "In der Abwehr waren wir schwach", analysierte er und auch in der Offensive machte er ein Problem aus: "Wir hatten eine unangebracht hohe Anzahl an Turnovers."

19-Punkte-Vorsprung fast verspielt

Los Angeles leistete sich 16 Ballverluste, aus denen Sacramento 30 Punkte machte - was ein Grund dafür war, dass der Sieg der Lakers im letzten Durchgang noch in Gefahr geriet.

Die Kings schafften dort eine 21:6-Serie und verkürzten den Rückstand von 19 auf vier Punkte.

Doch alle Hoffnungen auf eine Wende begrub die Rückkehr der Stammkräfte Bryant, Gasol und Fisher, die nach einem Time-Out sechs Minuten vor Schluss wieder aufs Feld kamen. Das Trio beruhigte das Spiel ihres Teams und brachte die Begegnung wieder unter Kontrolle.

Kings-Coach lobt die Moral

Dennoch lobte Kings-Trainer Reggie Theus die Moral seiner Mannschaft: "Unsere Jungs geben nie auf. Sie mögen nicht immer gut spielen, aber sie lassen sich nie hängen."

Bester Scorer auf Seiten Sacramentos war John Salmons mit 24 Punkten, auch der frühere ALBA-Berlin-Spieler Bobby Brown überzeugte mit 21 Zählern - zehn davon während der am Ende vergeblichen Serie im Schlussviertel (Die Tagesbesten).

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel