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Kobe Bryant wurde zehnmal ins All-Star-Team der NBA berufen © getty

Der pfeilschnelle Spielmacher treibt Titelverteidiger Boston zum fünften Sieg in Serie an. Minnesota überrascht in Detroit.

Von Martin Hoffmann

München - Der Lauf des amtierenden NBA-Meisters aus Boston hält an.

Mit ihrer bislang besten Offensivleistung der Saison fuhren die Celtics am Sonntagabend den fünften Sieg in Serie ein.

Mit 118:103 gewann der Titelverteidiger in Kanada - und das dickste Lob streichte diesmal keiner aus der Star-Trio Ray Allen, Paul Pierce und Kevin Garnett ein.

Es war Point Guard Rajon Rondo, der in seiner dritten Saison immer wichtiger für sein Team wird (Ergebnisse und Tabelle).

"Sein Tempo war der Faktor"

Aus den nackten Zahlen - 15 Punkte und vier Assists - lässt sich Rondos Beitrag nicht direkt ablesen.

Man musste miterleben, wie der pfeilschnelle Spielmacher sein Team motorisierte und die Raptors permanent in Atem hielt.

"Ich glaube, sein Tempo war der Faktor des Spiels", lobte Coach Doc Rivers: "Es hat den anderen den Weg bereitet. Das tut er jetzt schon seit drei, vier Spielen, die wir nicht umsonst mit großem Abstand gewonnen haben."

Zurückhaltung abgelegt

Rivers hält sich zugute, Rondo die Zurückhaltung, die er anfangs noch an den Tag legte ausgetrieben zu haben: "Ich habe ihm gesagt, dass sein Tempo jede Nacht der Faktor sein muss."

Und auch Rondo selbst hat bemerkt, wie rasend er sich seit der Vorsaison entwickelt hat: "Ich bin zehnmal besser geworden."

Bei den Celtics, die gleich zu Beginn eine 10:0-Serie hinlegten, kamen am Ende sieben Spieler auf ein Double.

Bester Scorer der Celtics war Allen mit 21 Zählern, bei den Raptors war Chris Bosh mit 24 Punkten am effektivsten.

Timberwolves schocken die Pistons

Für eine Überraschung sorgte Minnesota in Detroit.

Die Timberwolves feierten gegen die favorisierten Pistons den ersten Auswärtssieg der Saison - und auch noch einen haushohen.

Überragender Mann beim 106:80 war Point Guard Randy Foye mit 23 Punkten und dem Karriere-Bestwert von 14 Assists (Die Tagesbesten).

"Heute hat sich gezeigt, was für eine Art Spieler Randy sein kann", freute sich Coach Randy Wittman.

Brand überragt bei Philly

Ein Erfolgserlebnis feierte auch Philadelphia gegen die Golden State Warriors: Ein 89:81 bedeutete den siebten Sieg im 13. Spiel - die Bilanz der 76ers ist also erstmals positiv.

Überzeugend agierte dabei vor allem Elton Brand mit 23 Punkten, 12 Rebound und seiner insgesamt besten Saisonleistung.

Einen Heimerfolg gab es auch für die Denver Nuggets, die gegen die Chicago Bulls mit 114:101 die Oberhand behielten.

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