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Chris Kaman (r.) ist bei den Los Angeles Clippers bis 2012 unter Vertrag © getty

Nach der Verpflichtung von Zach Randolph durch die Clippers könnte der deutsche National-Center nicht mehr gebraucht werden.

Kurzfristig ist die New Yorker Mannschaft mit dem Trade erstmal durcheinandergewirbelt, wobei es nicht scheint, als wäre sie elementar geschwächt - auch wenn mit Randolph und Crawford die besten Scorer weg sind.

Durch Randolphs Abwesenheit wird Eddy Curry wieder mehr Spielzeit auf der Center-Position bekommen, alternativ könnten Harrington und David Lee ein kleines Frontcourt-Duo bilden.

Crawfords Rolle als Shooting Guard wird Mobley bekommen. Ihm fehlt die offensive Durchschlagskraft Crawfords, dafür allerdings ist er ein disziplinierter Verteidiger.

Knicks-Trainer Mike D'Antoni ist sicher: "Es gibt keinen Grund, warum wir nicht die Playoffs erreichen."

Warriors profitieren

Für die Warriors ist der Deal in jedem Fall vorteilhaft: Sie haben einen Spieler, den sie ohnehin nicht mehr eingesetzt haben, gegen einen fähigen Shooting Guard ausgetauscht.

Crawford dürfte bei Golden State einen Stammplatz haben, bis Monta Ellis sich von seinem Bänderriss erholt hat, danach wird er sich wohl als sechster Mann einornden.

Mühlstein Randolph

Die größte Frage aber wirft auf, was sich die Clippers (Spielplan) von dem Deal versprechen, den sie mit New York eingegangen sind.

Sie haben ihren Stamm-Shooting-Guard Mobley abgegeben, ohne dass es gleichwertigen Ersatz gibt, dafür sind sie am Frontcourt mit Chris Kaman, Marcus Camby und Randolph jetzt überbesetzt.

Mit Randolph haben sie sich dazu den Spieler aufgehalst, den New York wegen seiner grotesken Vertragskonditionen am dringendsten loswerden wollten.

Es ist nun an den Clippers, Randolph in der Saison 2010/11 17,3 Millionen Dollar zu überweisen - ein riesiger Mühlstein, den sie sich da um den Hals binden.

Kaman auf der Abschussliste?

Randolphs Verpflichtung könnte aber ein Anzeichen sein, dass Kaman in Los Angeles auf der Abschussliste steht.

Dass der Center sich mit seiner Olympia-Teilnahme für Deutschland nicht beliebt bei Coach Mike Dunleavy gemacht hat, ist bekannt.

Gut möglich, dass Kaman nun bei nächster Gelegenheit in die Wüste geschickt wird, um dafür einen Mobley-Ersatz nach Kalifornien zu holen.

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