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Dirk Nowitzki spielt bereits seit 1998 für die Dallas Mavericks © getty

Dirk Nowitzki bleibt mit den Mavericks auch gegen Chris Kamans Clippers in der Erfolgsspur. Ein Backup sichert den Arbeitssieg.

Von Eric Böhm

München/Los Angeles - Die Dallas Mavericks haben vor dem Kracher gegen die L.A. Lakers (Fr., ab 4.30 Uhr LIVESCORES) ihren fünften Sieg in Serie eingefahren.

Bei den Los Angeles Clippers gab es für das Team um Dirk Nowitzki einen hart erkämpften 106:100 (48:46)-Erfolg.

Der Würzburger war mit 24 Punkten einmal mehr Topscorer seines Teams. DBB-Kollege Chris Kaman stand bei L.A. zwar erneut in der ersten Fünf, bewegte sich mit zwölf Zählern und acht Rebounds aber klar in seinem Schatten.

"Wir wollten uns für das Lakers-Spiel etwas Schwung holen. Deshalb war der Sieg wichtig", blickte Dirkules bereits voraus.

Freiwurf-Serie gerissen

Dass seine Serie von verwandelten Freiwürfen im Schlussabschnitt nach 74 Treffern am Stück zu Ende ging, war dabei nicht mehr als ein Schönheitsfehler. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Die Mavs stellten mit ihrem 27. Auswärtserfolg der Saison erneut ihre Stärke auf des Gegners Parkett unter Beweis.

Schließlich weist kein anderes NBA-Team in der Fremde eine bessere Bilanz auf.

Beim Meister Los Angeles Lakers müssen sie sich aber mächtig steigern, um diese Bilanz an gleicher Stelle weiter zu verbessern.

Williams fliegt vom Platz

Denn nach einem deutlichen Rückstand während der ersten Hälfte hatten die Texaner das Geschehen eigentlich völlig im Griff.

Nowitzki brachte sein Team nach der Pause mit zwei butterweichen Sprungwürfen erstmals in Front.

Mitte des letzten Viertels führten die Mavs dann bereits mit 16 Punkten, als Clippers-Aufbauspieler Mo Williams (19 Zähler) nach einem Disput mit den Schiedsrichtern und zwei Technischen Fouls vom Platz gestellt wurde.

"In dieser Phase haben wir die Kontrolle verloren. Wir haben ihnen diese Punkte geschenkt", ärgerte sich L.A.s Guard Eric Gordon.

Barea überzeugt

Doch plötzlich arbeiteten sich die kampfstarken Gastgeber wieder heran, ehe Reservist J.J. Barea mit fünf Punkten hintereinander zwei Minuten vor dem Ende den Sack zu machte.

Der Guard aus Puerto Rico zeigte mit 22 Zählern sowie sechs Assists eine herausragende Leistung und wirbelte immer wieder durch die Lücken der Clippers-Abwehr.

"Mit dem recht großen Vorsprung im Rücken haben wir das Spiel nicht konsequent nach Hause gebracht. Das hatten wir uns anders vorgestellt", haderte Nowitzki mit der wackeligen Schlussphase.

Rang zwei winkt

Peja Stojakovic (elf Punkte) und Shawn Marion (zehn Zähler) waren die einzigen weiteren Mavericks-Akteure mit einer zweistelligen Ausbeute.

Der Serbe findet spürbar seinen Wurfrhythmus und verwandelte drei seiner vier Versuche von jenseits der Dreierlinie.

Jason Kidd verbuchte immerhin zehn Assists und lobte die Einstellung seiner Mannschaft: "Wir haben versucht, das Tempo hoch zu halten, und sind nicht in Panik geraten."

Die Mavs (52 Siege - 21 Niederlagen) können im Westen mit einem Sieg im direkten Duell mit den zweitplatzierten Lakers gleichziehen.

Griffin mit Double-Double

Bei den Gastgebern zeigte Rookie Blake Griffin mit 25 Punkten und 17 Rebounds eine starke Vorstellung.

Sein 57. Double-Double der Saison ließ zunächst einmal die Kritik verstummen, dass er und Kaman nicht zusammenpassen würden. Seit der deutsche Center wieder zur Startformation gehört, waren die Statistiken Griffins etwas abgesackt.

Aber auch die beiden Big Men konnten die neunte Pleite in Serie gegen Dallas nicht verhindern.

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