vergrößernverkleinern
Manu Ginobili spielt seit 2002 für die San Antonio Spurs © getty

Bei dem Sieg der San Antonio Spurs bei den Memphis Grizzlies sorgt auch das Comeback des argentinischen Stars für Freude.

Von Maximilian von Harsdorf

München - San Antonio ist weiter auf dem Vormarsch.

Nach einem schwachen Saisonstart haben sich die Texaner gefangen, der 94:81-Erfolg bei den Memphis Grizzlies bedeutete schon den fünften Sieg aus den letzten sechs Partien.

Doch nicht alleine der Auswärtssieg sorgte für gute Stimmung bei den Spurs, auch von Manu Ginobili gab es Positives zu vermelden.

Der Shooting Guard hatte sich in den Play-Offs verletzt, wollte jedoch bei den Olympischen Spielen unbedingt für sein Heimatland antreten. Promt brach die Verletzung beim Olympischen Turnier wieder auf, nach einer Operation musste er nun die ersten zwölf Saisonspiele der Spurs zusehen.

Rückkehr nach Verletzung

Gegen die Grizzlies feierte er jetzt sein Comeback und fügte sich gleich gut ein. Der Argentinier kam 5:34 Minuten vor Ende des ersten Viertels auf das Feld, nur 1:24 Minuten später war er schon mit einem Dreier erfolgreich.

"Ich habe mich ziemlich gut gefühlt", zeigte sich auch der 31-Jährige nach dem Spiel zufrieden. "Ich habe nichts überstürzt. Ich habe mir Zeit genommen, Freiräume gesucht und ein paar Schüsse genommen."

In den elf Minuten die Ginobili letztendlich auf dem Feld stand, glückten ihm zwölf Punkte und vier Rebounds. "Bei meinem ersten Spiel habe ich noch nichts großartiges erwartet, also bin ich froh mit dem, was ich geschafft habe", beurteilte er hernach seine eigene Leistung treffend.

Neulinge überzeugen

Erneut eine überzeugende Vorstellung zeigte auch Rookie George Hill, der 20 Zähler zum Sieg der Spurs beitrug und somit schon in den letzten drei Spielen 20 oder mehr Punkte erzielte.

Auch auf der Seite der Grizzlies war ein Liga-Neuling bester Werfer: O.J. Mayo erzielte 26 Punkte für das Team aus Tennessee.

Spannung im dritten Viertel

San Antonio begann gleich stark und ging früh mit 10:4 in Führung gehen. Kritisch wurde es einzig im dritten Viertel, als Memphis noch einmal auf 49:52 herankam.

Doch die Texaner zeigten die richtige Reaktion: Hill, Roger Mason und Ginobili führten die Spurs zu einem 20:6-Run, der die Partie vorentschied (Ergebnisse und Tabelle).

Das sah auch Memphis Coach Marc Iavaroni so: "Es war gegen Ende des dritten Viertels, als wir einige Aussetzer in der Defensive hatten. Sie haben die Dreier gemacht und plötzlich hoch geführt."

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel