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Cuttino Mobley ist seit 2005 für die Clippers aktiv und soll jetzt zu den Knicks wechseln © getty

Nach Gerüchten um Herzprobleme bei Cuttino Mobley steht der spektakuläre Deal zwischen Knicks und Clippers auf der Kippe.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Alles schien perfekt: Der spektakuläre Doppel-Trade der Los Angeles Clippers und der New York Knicks war so gut wie in trockenen Tüchern, die Rahmenbedingungen klar abgesteckt:

Zach Randolph und Guard Mardy Collins sollten New York verlassen, dafür wurden Tim Thomas sowie Cuttino Mobley im Big Apple erwartet. (zum Bericht)

Doch jetzt droht eine unerwartete ärztliche Prognose alles zu sprengen. Es gibt Gerüchte um Herzprobleme bei Mobley.

Bringt Untersuchung Aufschluss?

Die Knicks wollen den Guard nun laut ESPN.com zu einem Spezialisten schicken um so genauere Details ans Licht zu bringen.

Bei den Clippers gibt man sich dennoch unbesorgt: "Er hatte bei uns nie irgendwelche Probleme", so Head Coach Mike Dunleavy.

"Er hat nie ein Training oder ein Spiel verpasst. Die Ärzte haben mir mitgeteilt, dass die betreffenden Dinge nichts mit einer Sache zu tun haben, von der wir wussten oder mit der wir irgendwelche Probleme hatten."

Nicht im Sinne der Knicks

Bis heute müssen die Knicks sich entscheiden, ob der Transfer stattfindet. Doch ein Platzen des Deals darf man durchaus als unwahrscheinlich bezeichnen.

Zum einen gibt es noch keine handfesten Diagnosen über eine mögliche Erkrankung. Zum anderen würden die Knicks bei einem Nicht-Abschluss auch ihre weiteren Transferziele gefährden.

So steht ja auch der Trade mit den Clippers vor einem viel größeren Hintergrund: Mit Randolph und Collins wurden Spieler mit langfristigen Verträgen abgegeben.

Größerer Hintergrund

Die Verträge von Mobley und Thomas hingegen laufen vor der Saison 2010 aus. In eben diesem Jahr wäre also viel finanzieller Spielraum für den anvisierten Top-Transfer vorhanden.

Es sieht also danach aus, als würde der Wechsel wie geplant über die Bühne gehen. Dann könnten die potentiellen Zugänge auch endlich für ihre kommenden Vereine aktiv werden.

Randolph ist heiß

So herrschte in den letzten zwei Spielen bei den Knicks vorübergehende Personalnot. Und auch bei den Clippers musste ein geknickter Randolph die Partie gegen die Hornets als Zuschauer verfolgen: "Ich habe mich wirklich darauf gefreut heute zu spielen und habe mich schon auf das Match vorbereitet."

"Dann herausfinden zu müssen, dass ich nicht spielen kann hat das Leben aus mir herausgesaugt", wurde er danach etwas pathetisch.

Zu sentimental sollte er nicht werden, die Chancen stehen gut, dass er das nächste Mal wirklich dabei ist.

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