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Jason Terry ist mit 19,1 Punkten im Schnitt drittbester Mavericks-Scorer © getty

Die Dallas Mavericks gewinnen gegen Indiana das fünfte Spiel in Folge. Doch nicht der deutsche Superstar ist der herausragende Akteur.

Von Rainer Nachtwey

München/Dallas - Die Erfolgsserie der Dallas Mavericks hat auch durch die viertägige Unterbrechung keinen Schaden genommen.

Gegen die Indiana Pacers gewannen die Texaner ihr fünftes Spiel am Stück und das zweite vor heimischem Publikum. (Spielplan der Mavericks)

Mit 109:106 setzten sich die Mannen um Dirk Nowitzki nach einer Aufholjagd im letzten Viertel gegen die Gäste aus Indianapolis durch.

Nowitzki als Rebounder gefragt

Dabei verkam der deutsche Superstar nach starkem Beginn zur Randnotiz. Zwar gehörte der Power Forward mit 24 Punkten zu den besten Scorern der Partie, traf aber nur sechs seiner 15 Würfe. Zudem waren am Ende eher seine Reboundfähigkeiten gefragt.

Denn bis dahin waren die Mavericks den Pacers unter dem Korb klar unterlegen.

Der Würzburger schnappte sich 16 Sekunden vor Schluss beim Stand von 107:103 einen Abpraller und es gelang ihm, die Uhr bis auf sechs Sekunden herunterlaufen zu lassen.

Terry und Kidd mit wichtigen Punkten

Die alles entscheidenden Freiwürfe verwandelte anschließend der beste Werfer der Begegnung, Jason Terry. Der Shooting Guard, der erneut von der Bank kam, brachte es auf 29 Punkte und erzielte allein 16 Zähler bei Dallas' Aufholjagd im letzten Durchgang, als die Mavericks ein Sieben-Punkte-Defizit in eine Vier-Zähler-Führung drehten.

Neben Terry überzeugte auch Jason Kidd, der in dieser Phase zwei wichtige Dreier traf. Insgesamt kam der Point Guard auf 11 Punkte, 13 Assists, 5 Rebounds und 3 Steals.

"Kidd und Terry haben in dieser Phase eine wichtige Aktion nach der anderen gelandet", lobte Coach Rick Carlisle seine erfahrenen Spieler. "Man hat ihnen angemerkt, dass sie unbedingt gewinnen wollten."

Wright mit bester Punkteausbeute seiner Karriere

In einem ausgeglichenen ersten Abschnitt, in dem die Führung hin- und herwechselte, war es Nowitzki vorbehalten, sechs der ersten acht Mavericks-Punkte zu markieren. Dann spielte sich allerdings Antoine Wright in den Vordergrund.

Wright erhielt von Carlisle den Vorzug vor Gerald Green als Starter auf der Shooting-Guard-Position und dankte es dem Trainer mit einem Karrierebestwert von 24 Punkten.

Mavericks verkürzen

Mitte der zweiten zwölf Minuten starteten die Pacers (Spielplan) einen Lauf, der ihnen eine Sieben-Punkte-Führung einbrachte und die sie zwischenzeitlich auf 13 Zähler ausbauten. Zu Beginn der letzten zwölf Minuten betrug Dallas? Rückstand auf Indiana, das in Danny Granger mit 22 Punkten den besten Schützen hatte, nur noch sechs Zähler.

Zwar holten die Mavericks, die die dritte Partie in Folge auf Josh Howard verzichten mussten - für ihn stand James Singleton in der Starting Five -, weiter zum 85:85 auf, geriet aber fünf Minuten vor Schluss erneut mit sieben Zähler in Rückstand (88:95).

Terry sichert den Sieg

Dann liefen aber Kidd und Terry heiß. Kidds zweiter Dreier 82 Sekunden vor Schluss zum 102:99 brachte die Mavericks erstmals seit Anfang des zweiten Viertels wieder in Führung (31:30 nach 14 Minuten).

"Wir haben an uns und unsere Defense geglaubt und weiter gekämpft. Dafür wurden wir belohnt", sagte der Spielmacher.

Mavericks-Center Erick Dampier zog im Gegenzug der Pacers ein Offensivfoul von Granger und zwei weitere Zähler von Terry ließen den Abstand auf fünf Punkte wachsen. Nowitzki und Terry machten den Sack mit drei verwandelten Freiwürfen anschließend zu.

Durch den siebten Sieg im 14. Saisonspiel weisen die Mavs erstmals seit der vierten Partie wieder eine ausgeglichene Bilanz auf. (Ergebnisse und Tabellen)

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