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Dirk Nowitzki war bereits zehnmal in Folge beim All-Star Game dabei © getty

Zum Saisonabschluss sorgt Nowitzki fast allein für den Mavs-Kantersieg gegen New Orleans. "Matrix" erreich einen exklusiven Klub.

Von Eric Böhm

München/Dallas - Die Dallas Mavericks haben die reguläre Saison mit einem Heimerfolg beendet und schließen in der Western Conference auf Rang drei ab.

Gegen die New Orleans Hornets gewann die Truppe um Dirk Nowitzki souverän mit 121:89 (58:61) und feierte den vierten Sieg in Serie.

Der deutsche Superstar war mit 32 Punkten einmal mehr bester Scorer und lief besonders im dritten Viertel zu großer Form auf.

In diesem Spielabschnitt erzielte Nowitzki mit zwölf Zählern nur einen Punkte weniger als das gesamte Hornets-Team, und die Mavs setzten sich entscheidend ab.

"So müssen wir auftreten"

Die herausragende Verteidigung gestattete New Orleans nach der Pause lediglich 28 Punkte sowie eine Wurfquote von unter 30 Prozent.

"Die zweite Hälfte ist für uns die Vorlage. So müssen wir in den Playoffs auftreten, um erfolgreich zu sein", lobte Mavericks-Trainer Rick Carlisle. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Der Coach hatte DeShawn Stevenson wieder in die Startformation berufen, um Chris Pauls Kreise einzuengen.

Paul wird der Zahn gezogen

Der Aufbauspieler spielt gegen Dallas fast schon traditionell auf einem extrem hohen Level und trumpfte in der ersten Hälfte richtig auf.

Vor allem Stevenson und Center Tyson Chandler kauften "CP3" nach der Pause jedoch den Schneid ab. Er beendete die Partie mit nur sieben Zählern und acht Assists.

"Er hat uns am Anfang etwas vorgeführt, also mussten wir härter agieren. Harte Fouls von mir und Tyson haben ihn aus dem Rhythmus gebracht", erklärte Stevenson.

Marion mit Meilenstein

Gleich sieben Akteure punkteten zweistellig und bescherten den Mavericks im letzten Spiel den höchsten Saisonsieg.

Neben Nowitzki ragte Ersatz-Aufbauspieler J.J. Barea mit 14 Punkten, acht Assists sowie fünf Rebounds heraus.

Shawn Marion (zehn Zähler, acht Rebounds) schnappte sich den 1500. Steal seiner Karriere und ist damit einer von fünf Spielern in der NBA-Geschichte mit 1.500 Steals sowie 1.000 Blocks.

Nur die Legenden Hakeem Olajuwon, Karl Malone, Julius Erving und Kevin Garnett (Boston Celtics) schafften dies vor ihm.

Mavs-Serie geht weiter

Die Texaner feierten zudem ihr 399. ausverkauftes Heimspiel in Folge - eine NBA-Bestmarke.

Der kurzfristige Ausfall von Routinier Peja Stojakovic - persönliche Gründe - fiel nicht ins Gewicht.

Dallas (57 Siege - 25 Niederlagen) musste sich aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs hinter den L.A. Lakers einreihen und trifft in den Playoffs auf Portland.

"Wir werden bereit sein. Es wird sicher Spaß machen", freute sich Nowitzki auf die erste Runde.

"CP3" bleibt gelassen

Die Hornets (46-36) bekommen es als Siebter mit den Lakers zu tun, müssen sich dann freilich gewaltig steigern.

Schließlich war die Pleite in Dallas bereits die dritte schwere Abreibung hintereinander.

"Die 82 Spiele bedeuten kaum etwas. Wir wissen, wozu wir fähig sind", ließ sich Paul nicht aus der Ruhe bringen.

Bei den Gästen war Reserve-Spielmacher Jarrett Jack mit 22 Punkten bester Schütze.

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