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Forward Rashard Lewis spielt seit 2007 für die Orlando Magic © getty

Ein Dreier der Orlando Magic kurz vor dem Ende lässt die 76ers verzweifeln. Ein starker Elton Brand reicht Philadelphia nicht.

Von Felix Götz

München/Philadelphia - Die Zuschauer im Wachovia Center in Philadelphia erlebten einen echten Krimi - mit einem bösen Ende für die Heimmannschaft.

Der Grund: Am Ende gewannen die Orlando Magic gegen die Philadelphia 76ers mit 96:94, obwohl die 76ers bis 4,7 Sekunden vor dem Ende mit 94:93 führten. Dann folgte der große Auftritt von Rashard Lewis.

Der 29-Jährige verwandelte nach einem Zuspiel von Hedo Turkoglu eiskalt von jenseits der Dreierlinie - die Entscheidung.

Dabei hatte Orlando nach einer starken ersten Halbzeit (55:45) im zweiten Durchgang große Schwierigkeiten.

Schwache zweite Halbzeit

"In der zweiten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt", räumte Matchwinner Lewis ein, der es auf insgesamt 19 Zähler brachte. (Datencenter: Ergebnisse)

Und auch Magic-Coach Stand Van Gundy war speziell mit dem dritten Viertel, nach dem Orlando plötzlich mit 71:72 im Rückstand lag, überhaupt nicht zufrieden.

"Wir hatten unglaubliche Ballverluste und haben viele offene Würfe nicht genutzt", schimpfte der 49-Jährige.

Howard überragend

Gleichzeitig war Van Gundy aber auch stolz, weil seine Strategie beim letzten Angriff voll aufging: "So war es geplant. Wir wollten den Ball unbedingt zu Lewis bringen."

Alles überragender Spieler auf Seiten der Magic war allerdings nicht Lewis, sondern Dwight Howard.

Der Center kam auf 21 Punkte und 14 Rebounds. Außerdem überzeugte Tony Battie von der Bank mit 20 Zählern.

Frust bei Philadelphia

Bei den Gastgebern, bei denen Elton Brand mit 21 Punkten hervorstach, löste der Dreier von Lewis Frust pur aus. (James zelebriert)

"Wir müssen lernen, uns an die vorgegebene Strategie zu halten. Wir dürfen in solchen Situationen die Schützen nicht einfach frei stehen lassen. Wir haben eigentlich gut genug gespielt um zu gewinnen - dann kommt so ein Wurf", sagte der enttäuschte Brand.

Orlando bleibt Spitzenreiter

So feierten die Magic ihren elften Saisonsieg und bleiben damit Spitzenreiter in der Southeast Division.

Philadelphia bleibt in der Atlantic Division hinter den Boston Celtics auf Rang zwei.

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