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Manu Ginobili wurde 2004 in Athen mit Argentinien Olympiasieger © getty

Der Argentinier liefert ein starkes Comeback und sorgt gegen Memphis für den Ausgleich. Ein dynamisches Duo pustet Denver weg.

Von Eric Böhm

München/San Antonio - Die San Antonio Spurs haben dank eines Rückkehrers in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Die Nummer eins der Western Conference schaffte mit dem 93:87 (41:44) gegen die Memphis Grizzlies den 1:1-Ausgleich in der Best-of-Seven-Serie.

Shooting Guard Manu Ginobili hatte seine Ellbogenblessur rechtzeitig auskuriert und war mit 17 Punkten bester Schütze der Spurs.

"Ich habe seit zehn Tagen nicht gespielt. Das ist zwar nicht viel, aber wenn du vorher 80 Partien am Stück gemacht hast, bist du etwas eingerostet. Es lief ganz gut", so der Matchwinner.

Ginobili belfügelt San Antonio

Der Argentinier, der mit einem Ellbogenschutz auflief, traf zwar nur fünf seiner 13 Versuche aus dem Feld, sammelte aber auch sieben Rebounds, vier Assists und vier Steals.

"Diese Manschette war schon unangenehm. Ich hoffe, ich gewöhne mich daran. Um ehrlich zu sein, bin ich mit meiner Leistung im Angriff unzufrieden", erklärte Ginobili.

Den Spurs tat seine Anwesenheit spürbar gut. Mit Ginobili auf dem Court markierten sie 16 Zähler mehr als Memphis, ohne ihn hatten die Grizzlies einen Vorteil von zehn Punkten.

Hill bringt Entscheidung

Folgerichtig sorgte der Veteran in der sehr ausgeglichenen Partie zwei Minuten vor Schluss mit einem Freiwurf auch für die scheinbar komfortable 88:81-Führung der Gastgeber.

Memphis gab aber noch nicht auf. Der starke Sam Young (17 Punkte) brachte die Grizzlies 14 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier nochmal auf zwei Zähler heran. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Dann bewies jedoch San Antonios Backup-Spielmacher George Hill (16 Punkte) Nervenstärke und machte von der Freiwurflinie alles klar.

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Randolph abgemeldet

Tony Parker verbuchte zwölf Zähler und sieben Assists. Routinier Tim Duncan (16 Punkte, zehn Rebounds) steuerte ein Double-Double bei.

Der All-Star-Center zeigte sich in der Abwehr stark verbessert. Die in Spiel eins überragenden Big Men Marc Gasol und Zach Randolph taten sich extrem schwer und verwandelten zusammen lediglich sieben ihrer 23 Würfe.

"Sie haben Zach total aus dem Spiel genommen. Wir haben uns auf Sprungwürfe beschränkt und nicht mehr attackiert", analysierte Grizzlies-Flügelspieler Tony Allen.

Das dritte Aufeinandertreffen findet in der Nacht auf Sonntag (ab 1.30 Uhr LIVESCORES) in Memphis statt.

Oklahoma City Thunder - Denver Nuggets 106:89

Den an vier gesetzten Oklahoma City Thunder ist in ihrem Erstrundenduell das 2:0 gelungen.

Das Team um NBA-Scoring-Champion Kevin Durant schlug die Denver Nuggets klar und deutlich 106:89 (59:44).

Der Superstar überzeugte mit 23 Zählern. Sein kongenialer Partner Russell Westbrook stand ihm mit 21 Punkten sowie sieben Assists allerdings in nichts nach.

"Sie sind einfach unglaublich gut. Diese Leistung erwartest du von ihnen. Wir müssen deutlich besser auftreten", zollte Denvers Danilo Galinari dem dynamischen Duo Respekt.

Nuggets chancenlos

Seine Nuggets wurden von den Thunder regelrecht weggepustet und lagen im zweiten Viertel bereits mit 26 Zählern im Hintertreffen.

Aufbauspieler Ty Lawson (20 Punkte) war Denvers auffälligster Akteur. Die Serie wird nun in Denver (so., ab 4 Uhr LIVESCORES) fortgesetzt.

"Wenn du dort ohne die nötige Einstelllung antrittst, hast du dort keine Chance. Aber unsere Coaches bereiten uns exzellent vor. Ich mache mir keine Sorgen", sagte Durant.

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