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Allen Iverson (l.) kam erstmals seit Dezember 2006 von der Bank © getty

Zehn Minuten schmort Allen Iverson auf der Bank, dann dreht er gegen die Bucks auf. Bei Miami überzeugt Wade mit einer Bestleistung.

Von Jessica Pulter

München - Cheftrainer Michael Curry hatte Allen Iverson eigentlich einen Denkzettel verpassen wollen.

Im Spiel gegen Milwaukee Bucks ließ der Coach der Detroit Pistons den All-Star zehn Minuten lang auf der Bank schmoren - als Strafe für das verpasste Sondertraining unter der Woche (Artikel) .

Doch schließlich musste Curry einsehen, dass es ohne Iverson nicht geht und ließ den Guard aufs Feld.

Die Pistons gewannen ihr Heimspiel im Palace of Auburn Hills mit 107:97. Topscorer des Teams aus Michigan war Iverson mit 17 Punkten.

Entschuldigung an die Kollegen

"Mit dem ganzen Trubel im Hintergrund, da wollte ich einfach nur gut spielen", sagte Iverson.

"Insbesondere für meine Mannschaftskollegen, die ich mit dem Verpassen des Trainings enttäuscht habe."

Iverson-Auftritt im zweiten Viertel

Nach einem passablen Start (28:24 nach dem ersten Viertel für Detroit) half der 33-Jährige mit acht Punkten und zwei Assists im zweiten Viertel dabei, dass die Pistons zur Halbzeit auf 62:49 davonzogen.

Die Bucks kamen nicht mehr zurück und waren nur noch bedacht, die Niederlage in Grenzen zu halten.

"Eigentlich will Iverson ja immer gut spielen. Ich dachte mir, dass das auch bei einer Einwechslung so ist", erklärte Curry seine Entscheidung, Rodney Stuckey für den Guard in der Startformation aufzustellen. "Wir wollten, dass er aggressiv ins Spiel geht, und er war aggressiv."(Ergebnisse und Tabellen)

Phoenix Suns - Miami Heat

Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams nach dem Trade von Shaquille O'Neal gegen Shawn Marion im Februar mussten die Suns die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen einstecken.

Miamis Dwyane Wade trug mit 43 Punkten maßgeblich zum 107:92-Auswärtserfolg der Heat bei.

Wade auf einer Mission

"Ich bin auf der Mission gewesen, mein letztes Spiel wieder gut zu machen", erklärte Wade, der gegen die Portland Trail Blazers am vergangenen Mittwoch nur 12 Punkte erzielt hatte.

"Ich war den ganzen Abend konzentriert, das habe ich teilweise in den letzten Spielen nicht gemacht."

O'Neal und Marion bleiben blass

Die beiden Hauptdarsteller des Wechselspielchens O'Neal und Marion blieben dagegen blass.

Shaq holte 12 Punkte und 9 Rebounds, Marion erzielte bei gleicher Reboundanzahl nur 10 Zähler.

Portland Trail Blazers - New Orleans Hornets

Die Trail Blazers bleiben weiterhin zuhause ungeschlagen. Gegen die New Orleans Hornets setzte sich das Team deutlich mit 101:86 durch.

Bester Werfer für die Mannschaft aus Oregon war Brandon Roy mit 25 Punkten.

Noch Verbesserungsmöglichkeiten

"Ich werden mich nicht aus dem Fenster lehnen und sagen, dass wir die Meisterschaft gewinnen", so Roy, der noch viel Potenzial in der Mannschaft sieht.

"Aber deshalb sind wir auch so ein gutes Team, denn wir gewinnen Spiele und können uns trotzdem noch verbessern."

Die weiteren Ergebnisse:

Toronto - Atlanta 93:88Beste Werfer: Chris Bosh 30 Punkte - Mike Bibby 24 Punkte

Boston - Philadelphia 102:78Beste Werfer: Ray Allen 23 Punkte - Elton Brand 18 Punkte

Cleveland - Golden State 112:97Beste Werfer: LeBron James 23 Punkte - C.J. Watson 17 Punkte

Indiana - Charlotte 108:115 n.V.Beste Werfer: Danny Granger 35 Punkte - Raymond Felton 31 Punkte

Oklahoma City - Minnesota 103:105Beste Werfer: Jeff Green 22 Punkte - Craig Smith 23 Punkte

San Antonio - Memphis 109:98Beste Werfer: Roger Mason 20 Punkte - O.J. Mayo 32 Punkte

Utah - Sacramento 120:94Beste Werfer: Mehmet Okur - John Salmons beide 20 Punkte

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