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Dirk Nowitzki wurde am Montag zum besten West-Spieler der Woche gewählt © getty

Dallas braucht nur ein richtig gutes Viertel, um auf die Siegerstraße zu gelangen. Ein Ausfall überschattet allerdings den Sieg.

Von Jessica Pulter

München - Nicht genug, dass mit Josh Howard und Jerry Stackhouse zwei wichtige Spieler verletzungsbedingt bei den Dallas Mavericks gefehlt haben.

Im Spiel bei den Sacramento Kings verletzte sich nun auch Antoine Wright.

Trotzdem ließen sich die Mavericks davon nicht beirren und gewannen die Partie deutlich mit 101:78.

Dabei reichte dem Team von Dirk Nowitzki ein starkes Viertel, um die Kings abzuhängen.

Terry erneut bester Werfer

Nach einem guten ersten Viertel (29:20) der Gäste aus Texas waren die Kings Mitte des zweiten Abschnitts wieder auf drei Punkte (39:36) herangekommen, doch dann zogen die Mavericks davon.

Angeführt von Jason Terry, der mit 24 Punkten bester Werfer der Mavs war, und Nowitzki erzielte Dallas in den folgenden 14 Minuten 41 Zähler und führte zu Beginn des Schlussviertels mit 80:57.

Die Kings kamen nicht mehr zurück.

Wie Larry Bird

Es war allerdings nicht das beste Spiel von Nowitzki in dieser Saison, der "nur" 19 Punkte und 8 Rebounds beisteuerte, doch dem Deutschen gehörte die Aktion der Partie.

Im dritten Viertel schnappte sich "Dirkules" unter dem eigenen Korb gegen John Salmons den Steal, sprintete dem Ball bis zur anderen Seite hinterher, um dann im Hechtsprung den Ball zurück auf Devean George zu tippen. Der Guard brauchte die Vorlage nur noch versenken.

"Ich habe das früher schon bei Larry Bird gesehen", meinte Trainer Rick Carlisle.(Ergebnisse und Tabellen)

"Das war der Spielzug des Abends. Ein Spielzug, der Dirks Willen gezeigt hat, und uns nach vorne gebracht hat."

Nur Nowitzki punktet zweistellig

Vor allem die Bankspieler der Mavericks zeichneten sich gegen die schwachen Kings aus.

Denn während mit Nowitzki nur ein Spieler aus der Startformation zweistellig punktete, trugen sich neben "Ersatzmann" Terry auch Brandon Bass (10) und George (13) bemerkbar auf die Scorerliste ein.

"Ich weiß, was das Team von mir erwartet. Ich muss treffen und ein Faktor sein", sagte Terry, dem es gar nichts mehr ausmacht, dass er von der Bank ins Spiel kommt.

"Ein Gefühl für die Rotation"

"Die Bankspieler bekommen so langsam ein Gefühl für die Rotation und was wir dann von ihnen erwarten", erklärte Carlisle.

"Wenn man sich in der NBA umschaut, dann sind nur die Teams erfolgreich, deren Bankspieler 30 bis 40 Punkte am Abend beisteuern können."

Wright geht verletzt vom Platz

Die Bankspieler könnten auch bei Dallas' nächsten Spiel, in der Nacht zu Mittwoch gegen die Los Angeles Clippers (ab 2.30 Uhr LIVESCORES ), vermehrt zum Einsatz kommen.

Denn Antoine Wright zerrte sich im Zweikampf mit Salmons die Leiste und kam in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr zum Einsatz. Wie lange der Guard ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Die Mavericks sind zumindest wieder bei einer ausgeglichen Bilanz (8:8), und stehen nun vor der mit sieben Spielen längsten Heimserie der Saison.

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