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Zach Randolph kam nach elf Spielen von den Knicks zu den Clippers © getty

L.A. dreht die Partie gegen die Heat im Schlussviertel. In New York gibt es einen offenen Schlagabtausch gegen die Warriors.

Von Jessica Pulter

München - Der Trade von Zach Randolph hat sich für die Los Angeles Clippers bereits gelohnt.

Dank des ehemaligen New York Knick, der mit acht Punkten in Folge sein Team im Schlussviertel zum Sieg führte, gewannen die Kalifornier ihr Heimspiel gegen die Miami Heat mit 97:96.

Für die Clippers war es erst der dritte Sieg in dieser Saison.

Der deutsche Nationalspieler Chris Kaman musste sich den Erfolg seiner Mannschaft allerdings von der Tribüne aus ansehen.

13:0-Lauf im Schlussviertel

Nach einem ausgeglichenen Start reichte den Clippers ein 13:0-Lauf Mitte des vierten Viertels, um die Heat abzuhängen.

Aus einem 80:86 machte das Team mit Hilfe von Randolph innerhalb von vier Minuten ein 93:86.

Die Heat kamen mit Dwyane Wade noch mal heran, doch ausgerechnet der Superstar, der mit 26 Punkten bester Werfer seiner Mannschaft war, vergab in der Schlusssekunde den entscheidenden Dreier.

"Sie haben bis zum Schluss gekämpft, die Angriffe am Leben gehalten und genau das Richtige gemacht, um dieses Spiel zu gewinnen", lobte Trainer Mike Dunleavy seine Clippers.

Kaman erstmals nicht dabei

Kaman tauchte aufgrund einer Fußverletzung zum ersten Mal in dieser Saison nicht in der Startformation der Clippers auf, dafür sprang neben Randolph auch Al Thornton in die Bresche.

Beide kamen schließlich auf 27 Punkte.

"Wir müssen noch aggressiver werden, das ist der Schlüssel zu weiteren Siegen", meinte Randolph, denn den drei Siegen stehen in dieser Saison bereits 13 Niederlagen gegenüber.

Houston Rockets - San Antonio Spurs

Eine bittere Pleite haben auch die San Antonio Spurs bei den Houston Rockets kassiert.

Nach einer schwachen Leistung mit nur 38 Prozent erfolgreichen Würfen aus dem Feld verloren die Spurs deutlich mit 84:103.

Houston bleibt damit Erster der Southwest Division.

Sieben Rockets punkten zweistellig

Während bei den Rockets neben der kompletten ersten Fünf auch zwei weitere Spieler zweistellig punkteten, haben das lediglich vier Spieler der Spurs geschafft.(Ergebnisse und Tabellen)

"Ich habe eine miserable erste Halbzeit gespielt. Ich habe überhaupt nichts getroffen", gab dann auch San Antonios Star Tim Duncan zu.

Bei Houston fehlte erneut Tracy McGrady, der bereits das zweite Spiel in Folge mit einer Knieverletzung ausfiel.

Doch für den Punktesammler spielte Luther Head mit 21 Punkten groß auf.

New York Knicks - Golden State Warriors

Die Knicks haben einen offenen Schlagabtausch mit den Warriors mit 138:125 für sich entschieden - wohlgemerkt ging die Partie nicht in die Verlängerung.

"New York hatte schon zur Halbzeit 82 Punkte, das schaffen manche Teams nicht mal im ganzen Spiel", meinte Warriors-Guard Jamal Crawford. "Wir hätten viel besser verteidigen müssen."

Team-Rekord für Duhon

Noch beeindruckender ist, dass Knicks-Coach Mike D'Antoni lediglich sieben Spieler in der Partie einsetzte.

Somit kamen David Lee (37) und Al Harrington (36) auf mehr als 30 Punkte.

Überragend spielte auch Chris Duhon, der mit 22 Assists einen neuen Team-Rekord aufstellte.

Bei Golden State fehlte Stephen Jackson, Corey Maggette kam auf 32 Zähler.

Die weiteren Ergebnisse:

Orlando - Indiana 110:96Beste Werfer: Dwight Howard 32 Punkte - Danny Granger 27 Punkte

Charlotte - Boston 84:89Beste Werfer: Gerald Wallace 23 Punkte - Paul Pierce 19 Punkte

Washington - Atlanta 98:102Beste Werfer: Antawn Jamison 26 Punkte - Mike Bibby 21 Punkte

Minnesota - Denver 97:106Beste Werfer: Randy Foye 25 Punkte - Chauncey Billups 27 Punkte

Memphis - Oklahoma City 103:111Beste Werfer: O.J. Mayo - Kevin Durant beide 30 Punkte

Milwaukee - Cleveland 85:97Beste Werfer: Michael Redd 20 Punkte - LeBron James 32 Punkte

Utah - New Jersey 88:105Beste Werfer: Paul Millsap 20 Punkte - Devin hariis 34 Punkte

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