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Kobe Bryant durchbrach vor einem Jahr als jüngster Spieler die 20.000-Punkte-Grenze © getty

Der MVP durchbricht als zweitjüngster Spieler aller Zeiten die 22.000-Punkte-Grenze. Ansonsten gibt es für ihn in Indiana nichts zu feiern.

München/Indianapolis - Mit 101:86 führten die Los Angeles Lakers, als sie ins letzte Viertel der Partie bei den Indiana Pacers gingen.

Gerade hatten sie die den dritten Abschnitt mit einem 17:0-Lauf beendet und schienen ihre perfekte Auswärtsbilanz von 5:0 auf sechs Siege ohne Niederlage auszubauen.

Aber es schien nur so. Denn der Vizemeister ging in den letzen zwölf Minuten ein, erzielte nur noch 16 Punkte und verspielte die deutliche Führung.

Mit 117:118 unterlagen die Kalifornier bei den Pacers und kassierten damit die zweite Niederlage der laufenden Saison.

Murphy erzielt entscheidenden Punkte

"Sie hatten schon etwas Glück, aber so läuft das nun mal im Basketball, wenn du deine Aufgaben vernachlässigst", sagte L.A.s Coach Phil Jackson. "Sie haben die Chance gewittert und für sie hätte es besser nicht laufen können."

Danny Granger und Troy Murphy taten sich bei Indianas Aufholjagd besonders hervor. Insgesamt kam Granger auf 32 Punkte und Murphy brachte es auf 16 Zähler und 17 Rebounds.

Zudem erzielte Murphy die entscheidenden zwei Zähler zum Sieg mit einem Tip-in in der Schlusssekunde.

"Das war einfach unglaublich. Troy ist ein echtes Monster am Brett. Er schnappt sich so viele Rebounds. Ich bin froh, dass er sich den letzten geschnappt hat, denn ich wäre nicht rangekommen", sagte Granger.

Bryant mit Rekordmarke

Auch Kobe Bryant, der mit 28 Punkten bester Scorer der Lakers war, zollte den Gastgebern Lob. "Sie haben unter unserem Brett hart gearbeitet. Und unsere Turnovers haben ihnen in die Karten gespielt."

Für Bryant gab es trotz der Niederlage etwas zu feiern. Mit 30 Jahren und 102 Tagen ist er der zweitjüngste Spieler aller Zeiten, der die 22.000-Punkte-Grenze durchbrach.

Jünger war nur der legendäre Wilt "The Stilt" Chamberlain, dem dieses Kunststück mit 30 Jahren und 101 Tagen gelang.

Chicago Bulls - Philadelphia 76ers

Nach vier Niederlagen in Folge haben die Philadelphia 76ers wieder gewonnen.

Im United Center revanchierte sich Philly bei den Chicago Bulls für die Heimschlappe zwei Tage zuvor. Mit 103:95 setzten sich die Sixers in der "Windy City" durch.

Andre Miller mit 28 und Andre Iguodala mit 25 Punkten zeigten sich von dem enttäuschenden Auftritt vor heimischem Publikum gut erholt. Zudem steuerte Elton Brand 22 Zähler und 14 Rebounds bei.

"Miller war heute wohl auf Attacke eingestellt", lobte Chicagos Drew Gooden den Point Guard der Gäste. Und auch sein Gegenspieler Derrick Rose war von Miller beeindruckt. "Er ist ein großartiger Aufbauspieler. Er hat versucht, mich früh in Foulprobleme zu treiben. Wir hatten unsere Chancen, haben sie aber nicht genützt."

Denver Nuggets - Toronto Raptors

Die Toronto Raptors haben in Colorado eine bittere Schlappe einstecken müssen. In Denver unterlagen die Kanadier mit 93:132. Der 39-Punkte-Unterschied war der fünftgrößte der Raptors in ihrer 14-jährigen Klubgeschichte.

Chauncey Billups und Carmelo Anthony waren hauptverantwortlich für die Pleite der Gäste. Das Star-Duo der Nuggets erzielte zusammen 47 Punkte - Billups kam auf 24, Anthony auf 23. Zudem steuerte Point Guard Billups noch 14 Assists zum Erfolg bei.

Weitere Ergebnisse:

Sacramento Kings - Utah Jazz 94:99Beste Werfer: Kevin Martin 22 Punkte - Ronnie Brewe, Deron Williams je 14 Punkte

San Antonio Spurs - Detroit Pistons 77:89Beste Werfer: Tim Duncan 23 Punkte - Rasheed Wallace, Allen Iverson je 19 Punkte

New Jersey Nets - Washington Wizards 88:108Beste Werfer: Devin Harris 18 Punkte - Caron Butler, Antawn Jamison je 22 Punkte

New York Knicks - Portland Trail Blazers 97:104Beste Werfer: Chris Duhon 23 Punkte - Brandon Roy 23 Punkte

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