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Rajon Rondo (r.) wurde 2008 mit Boston NBA Champion © getty

Die Celtics schlagen den Favoritenschreck aus Indiana und setzten ihre Siegesserie fort. Ein 22-jähriger macht ein Triple-Double.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Nach 19 Spielen hatte Boston erst zwei Niederlagen kassiert. Eine dieser Pleiten datierte allerdings vom dritten Spieltag, an dem die Celtics gegen die Indiana Pacers verloren.

Jetzt ging es erneut gegen die Pacers und diesmal machte es das momentan beste NBA-Team besser.

Mit dem überzeugenden 114:96-Sieg im heimischen Banknorth Garden wetzten Allen, Garnett und Co. die Scharte aus dem letzten Aufeinandertreffen erfolgreich aus.

Erstes Triple-Double der Karriere

Doch auch wenn Ray Allen 31, Kevin Garnett 26 und Paul Pierce 16 Punkte erzielten: Es war diesmal keiner der "Big Three", der an diesem Abend überragte.

Der 22-jährige Rajon Rondo erreichte mit 16 Punkten, 13 Rebounds und seiner persönlichen Bestmarke von 17 Assists das erste Triple-Double seiner Karriere und bekam danach Lob von höchster Stelle.

"Er war überragend", zollte Garnett seiner großartigen Leistung Tribut. "Es war als ob drei Rondos auf dem Platz gestanden hätten. Er war einfach überall."

Pacers frustriert

Nachdem die Hälfte des Spiels recht ausgeglichen verstrichen war, drehte Boston mit einem 26:8-Run im dritten Viertel auf.

Die Gäste konnten sich von diesem Rückstand nicht mehr erholen, verloren das Spiel und bleiben bleiben mit sieben Siegen und nun elf Niederlagen auf dem letzten Platz der Central Division stecken (Ergebnisse und Tabellen).

"Was falsch lief? Alles, einfach alles!", war Pacers-Guard Marquis Daniels nach dem Spiel enttäuscht. Die Gäste hatten sich nach dem Vortagessieg gegen die L.A. Lakers durchaus etwas ausgerechnet.

Aber auch Coach Jim O'Brien musste einsehen: "Sie hatten heute einfach zu viele Mittel gegen uns", und fügte anerkennend hinzu: "Sie sind einfach verdammt schwer zu schlagen. Darum sind sie das beste Team der Welt."

Das beste Team der NBA

In der Tat macht Boston momentan einen bärenstarken Eindruck: Der Erfolg gegen Indiana bedeutete schon den zehnten Sieg in Folge für das Team von Glenn Rivers.

In zwanzig Saisonspielen feierten sie bereits achtzehn Siege und stellen somit das beste Team der NBA.

Die Pacers hingegen, für die Danny Granger mit 20 Punkten bester Mann war, sind Vorletzter im Osten.

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