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Dirk Nowitzki (l., gegen Raja Bell) wurde 2007 zum MVP gewählt © getty

Im Heimspiel der Mavericks gegen die Phoenix Suns dreht der Deutsche auf und stellt einen persönlichen Saisonrekord ein.

Von Jessica Pulter

München - 38 Spielminuten hat der Arbeitstag von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks gedauert.

Dann standen 39 Punkte für den Deutschen auf dem Tableau und der dritte Sieg in Folge für die Texaner war unter Dach und Fach.

Die Mavericks gewannen ihr Heimspiel gegen die Phoenix Suns mit 112:97 und bauten ihre Saisonbilanz damit auf 10:8 aus.

68 Prozent aus dem Feld

"Bislang habe ich in dieser Saison noch gar nicht so gut geworfen, doch gegen Phoenix habe ich gemerkt, dass es richtig gut läuft", erklärte Nowitzki seine hervorragende Trefferquote von 68 Prozent (17:25) aus dem Feld. (Zum Nowitzki-Watch)

Auch Trainer Rick Carlisle lobt den Würzburger: "Er hat uns auf ein noch höheres Level geführt."

Mit der Punktausbeute von 39 Zählern stellte der Forward zudem einen persönlichen Saisonrekord ein.

Keinen Gegner für Nowitzki

Nowitzki zeigte früh, dass mit ihm im Duell gegen seinen Kumpel und ehemaligen Mannschaftskollegen Steve Nash zu rechnen ist.

Denn wen die Suns auch immer gegen den Deutschen gestellt haben, er hinderte Nowitzki nicht am Punkten.

24 Zähler erzielte "Dirkules" bereits vor der Halbzeit und führte seine Mannschaft damit zu einer komfortablen 64:46-Führung vor dem dritten Viertel.

"Seit die Suns Shawn Marion abgegeben haben, haben sie keinen mehr, der es mit Dirk aufnehmen kann. Er hat das die gesamte Partie ausgenutzt", meinte auch Teamkollege Jason Terry, der auf 19 Punkte kam.

10:0-Lauf im Schlussviertel

Phoenix hielt nur die ersten zehn Minuten mit den Gastgebern mit, denn nach einem 22:10-Zwischenspurt lagen die Mavericks zu Beginn des zweiten Viertels bereits mit 41:26 in Führung.

Nur zu Beginn des Schlussabschnitts ließ Dallas die Gäste noch mal auf zehn Punkte herankommen, um dann mit einem 10:0-Lauf alles klar zu machen.

Befreiung aus dem Abgrund

Für die Mavericks ist es der dritte Sieg in Folge gewesen sowie der achte Erfolg in den vergangenen neun Partien.

"Wir haben viel an Boden gewonnen und sind jetzt auf Platz sieben im Westen", erklärte Carlisle, der mit den Mavs nur zwei der ersten neun Spiele gewonnen hatte. "Das ist phantastisch, denn wir mussten uns aus einem richtigen Abgrund befreien."

"Sitzen in der Patsche"

Die Suns hingegen kassierten bereits die vierte Niederlage in Folge. "Wir haben noch nicht wirklich einen Rhythmus gefunden", gab Nash, der mit 20 Punkten und 10 Assists bester Akteur der Suns war, zu. (Ergebnisse und Tabellen)

"Uns hat der Kampfeswille gefehlt, der den inneren Schweinehund besiegt. Momentan sitzen wir ganz schön in der Patsche, doch wir müssen einfach weiter an uns glauben."

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