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Manu Ginobili (M., gegen Billups) fehlte 12 Spiele lang verletzt © getty

Die Nuggets haben den Stars der Spurs nichts entgegen zu setzen. Chauncey Billups erwischt einen rabenschwarzen Tag.

Von Jessica Pulter

München - Für einen Trainer ist es immer gut, wenn er mehrere Spieler hat, auf die er bauen kann.

Im Spiel bei den Denver Nuggets hat sich San Antonios Gregg Popovich auf gleich drei seiner Stars verlassen können.

Die Spurs gewannen das Spiel im Pepsi Center deutlich mit 108:91 und beendeten eine Mini-Krise von zuvor zwei Niederlagen in Folge.

Drei Spieler mit 20 und mehr

Tony Parker machte 22 Punkte, Tim Duncan und Manu Ginobili steuerten jeweils 21 Zähler zum Sieg der Spurs bei.

Zuviel für die Nuggets, bei denen zwar sechs Spieler zweistellig punkteten, doch keiner das Heft in die Hand nahm.

Konsequente Defensive

"Wir haben als Mannschaft etwas von unserem besten Basketball gezeigt", lobte Duncan sein Team, das 50 Prozent der Würfe aus dem Feld traf.

"Insbesondere in der Defensive sind wir wesentlich konsequenter zur Sache gegangen."

"Sie haben uns auseinander genommen"

Zu spüren bekam das vor allem Denvers Chauncey Billups, der zum ersten Mal nach seinem Trade von den Detroit Pistons einen rabenschwarzen Tag erwischte.

"Das war ein schmutziges Spiel, das man so schnell wie möglich vergessen sollte", erklärte der Spielmacher, der nur 12 Punkte und 4 Assists beisteuerte. "Sie haben uns auseinander genommen und uns in jeder Hinsicht übertrumpft."

Entscheidung im zweiten Viertel

Die Spurs fanden gleich gut in die Partie, 30:26 stand es nach den ersten zwölf Minuten. Im zweiten Viertel legten sie aber noch einen Zahn zu.

Angeführt vom Dreigestirn entschieden die Gäste den Abschnitt mit 31:15 für sich und legten damit den Grundstein zum zehnten Saisonsieg.

Denver fand nicht mehr zurück in die Partie.

Wenig Aggressivität

"San Antonio war ein sehr ärgerliches Team, ein sehr wütendes Team", erklärte Nuggets-Coach George Karl, der bei seiner Mannschaft die Aggressivität vermisste.

"Zwischen Arroganz, Überheblichkeit, Zufriedenheit und Genugtuung ist es ein schmaler Grad. Wir haben uns davon beeindrucken lassen."

Gleichauf mit Dallas

Denver bleibt aber mit 13:7 weiter auf Platz drei in der Western Conference.(Ergebnisse und Tabellen)

San Antonio (10:8) liegt gleichauf mit den Dallas Mavericks auf Platz acht, auf die die Spurs am Dienstag nach ihrem Heimspiel gegen die Golden State Warriors (Samstag) treffen.

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