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Jose Barea (M.) verwandelte 43 Prozent seiner Würfe gegen Phoenix © getty

Beim Sieg gegen die Phoenix Suns überzeugt neben Nowitzki ein weiterer Maverick. Jose Barea unterstreicht seine Top-Form.

Von Jessica Pulter

München - Dirk Nowitzki, Jason Terry, Jason Kidd oder Josh Howard - auch wenn Howard immer noch verletzt ist, das ist die erste Garde, die die Dallas Mavericks zu bieten hat.

Doch im Schatten der Stars mausert sich bei den Texanern ein weiterer Spieler zum Leistungsträger in dieser Saison.

Jose Juan Barea trug mit 18 Punkten neben Nowitzki (39 Zähler) maßgeblich am souveränen 112:97-Sieg der Mavericks im Heimspiel gegen die Phoenix Suns bei. (Zum Spielbericht)

Barea im Angriffs-Modus

"Wenn man Selbstvertrauen hat, dann kann man alles erreichen. Und sein Selbstvertrauen ist momentan groß", beschreibt Jason Kidd den Puerto-Ricaner, der bereits gegen die L.A. Clippers am Dienstag (zum Spielbericht) den entscheidenden letzten Wurf zum Sieg verwandelte.

"Er hat keine Angst", fügt Nowitzki hinzu. "Er ist zwar klein, aber er geht in die Schnittstellen. Mir gefällt, dass er auf Angriffs-Modus umgestellt hat." (Zum Nowitzki-Watch)

Stehende Ovationen für den Guard

Das zeigte Barea vor allem wieder im Schlussviertel gegen die Suns. Die Mavericks nahmen einen 88:74-Vorsprung mit in den Abschnitt, doch Phoenix kam noch mal bis auf zehn Punkte heran.

Doch dann legte Barea los: Ein 10:0-Lauf von Dallas, bei dem der 24-Jährige an jedem Punkt beteiligt war, brachte die Gastgeber endgültig auf die Siegerstraße.

Als Barea dann noch einen Dreier zum 105:82 versenkte, stand das American Airlines Center Kopf. Es gab stehende Ovationen für den Guard, die der sich wahrlich verdient hatte.

Die Fans dürften ein Deja vu erlebt haben, denn bereits zwei Tage zuvor beim Spiel gegen die Clippers war Barea an allen 16 Punkten zu Beginn der letzten 12 Minuten dirket oder per Assist beteiligt.

Persönlicher Saisonrekord

Der 1,83 Meter "kleine" Spielmacher spielt mittlerweile das dritte Jahr für die Mavericks, kam meistens aber nur als Ersatzspieler zu Einsätzen.

33 Spiele absolvierte er im ersten Jahr, 44 waren es im Jahr darauf, momentan kam er bereits in 15 von 18 möglichen Partien zum Einsatz.

Gegen die Suns war es der erste Auftritt Bareas in der Startformation in dieser Saison, für den er sich gleich mit einem persönlichen Saisonrekord von 18 Punkten bei Coach Rick Carlisle bedankte.

Schwerer Start im Team

Seinen Stellenwert im Team hat Barea damit auch gefestigt, nach den beiden Lehrjahren.

"Er hat sich hochgearbeitet, Sprosse um Sprosse", erklärt auch Teamkollege Terry. "Am Anfang war es noch seine Aufgabe, uns die Taschen hinterherzutragen und dafür zu sorgen, dass wir im Flugzeug Hühnchen zu essen bekamen."

Das dürfte nun die Aufgabe eines anderen sein, denn Barea ist viel zu sehr damit beschäftigt, seinen Lauf fortzusetzen.

Nächste Gelegenheit gibt es in der Nacht zum Sonntag. Dann treffen die Mavs zuhause auf die Atlanta Hawks (ab 2.30 Uhr LIVESCORES ).

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