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Dwyane Wade gewann mit Miami 2006 die Playoff Finals gegen die Mavericks © getty

Nach dem Sieg in Spiel 4 verteilen Dirk Nowitzki und Coach Carlisle fleissig Lob. James zeigt sich selbstkritisch, Wade hadert.

Von Jakob Gajdzik

München/Dallas - Die Mavericks sind wieder da.

Trotz eines fiebrigen Dirk Nowitzki gelingt im vierten Spiel der NBA-Finals (alle Spiele LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM) mit 86:83 der 2:2-Ausgleich (Berichtund 412486Bilder).

Auf Seiten der Heat zeigt sich "King James" nach seiner schwachen Leistung selbstkritischt, während Dwyane Wade mit höheren Mächten hadert.

"Dirkules" ist dagegen voll des Lobes über seine Mannschaft. Auch Coach Rick Carlisle hebt eine besondere Eigenschaft des Teams hervor, ärgert sich aber über das alte Mavs-Problem.

SPORT1 fasst die Stimmen zu Spiel vier zusammen.

Coch Rick Carlisle (Dallas Mavericks): "Meine Mannschaft ist hart im Nehmen, das waren wir bereits das ganze Jahr. Auch wenn wir äußerlich nicht das Auftreten einer harten Truppe haben, ist es mental die stärkste Mannschaft, die ich jemals trainiert habe. Ich liebe diese Mannschaft mehr als alle meine anderen Teams, die Art und Weise wie sie zusammen spielen, wie sie sich vertrauen, wofür sie stehen. Auch wenn es schwierig sein kann, denn Miami hat einige Spieler, die atemberaubende Aktionen zeigen können. Aber meine Mannschaft hält zusammen. Sie halten ihre Kräfte oben und sie haben einen Weg gefunden."

[kaltura id="0_nlbja4t9" class="full_size" title=" Fieber Nowitzki on Fire "]

Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks): Ich hatte keine gute Nacht, aber das musste ich einfach auskämpfen. Allerdings ist das nichts Langwieriges. Ich werde ein paar Medikamente nehmen und hoffe, dass ich heute Nacht etwas Schlaf bekomme. Ich werde für das Spiel am Donnerstag bereit sein. Ich habe nicht gut ausgesehen im letzten Viertel, als wir mit neun Punkten zurücklagen, aber unsere Kraft und unsere Defense haben uns da wieder rausgezogen. Ich hatte wieder keine guten Würfe, doch am Ende einige gute Aktionen. Die Truppe war klasse. "Jet" ist im letzen Viertel über sich hinausgewachsen, als wir mit neun Punkten zurücklagen. Er hat uns mit zwei aufeinanderfolgenden Spielzügen zurück ins Spiel gebracht. Er war phänomenal" (STATISTIK: Der SPORT1-Nowitzki-Watch)

Tyson Chandler (Dallas Mavericks): "Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird, auch wegen Dirks Erkältung. Als ich ihn heute gesehen habe, konnte er kaum sprechen, also wusste ich, ich brauche eine große Nacht. Wir mussten in die Bresche springen müssen und alles dafür tun, um zu gewinnen. Ich wusste meine Jungs würden heute mehr Würfe brauchen. Also habe ich versucht, mir sowohl die Bälle am Brett zu holen als auch einige Punkte zu machen."

Shawn Marion (Dallas Mavericks): "Wir haben gekämpft. Es war lange Zeit ein Spiel, das hin und her ging. Wir hatten gute Szenen, aber die Bälle gingen einfach nicht rein. Aber zumindest haben wir dafür gesorgt, dass Miami auch keine Punkte macht. Wenn sie nicht punkten, punkten wir auch nicht, so blieb das Ergebnis ziemlich gleich. Am Ende hatten wir einige große Szenen und haben es rausgerissen."

Eric Spoelstra (Coach Miami Heat): "So läuft das eben in der Final-Serie, da ist jedes einzelne Spiel anders. Heute haben sie und im letzten Viertel ausgespielt. Wir haben einfach unsere Hausaufgaben an beiden Enden des Courts nicht gemacht. Wir waren in der Offensive nicht effektiv genug. Beide Mannschaften haben jetzt jeweils ein Spiel auswärts und zu Hause gewonnen. Das fünfte Spiel wird vorentscheidend."

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LeBron James (Miami Heat): "Ich habe offensiv sicherlich nicht gut gespielt. Ich muss durchsetzungsfähiger werden und nicht dem offensiven Rhythmus im Spiel fernbleiben. Doch wenn ich zwei Leute gegen mich stehen habe, konzentriere ich mich drauf, meine Teamkollegen besser ins Spiel zu bringen. Sie hatten viele starke Szenen, aber auch ich muss mich da mehr einbringen."

Dwyane Wade: "Ich kann der Freiwurf nicht besser werfen. Die Basketball-Götter wollten nicht, dass er reingeht. Es ist nicht so, dass ich nicht auf diesen Moment vorbereitet war oder ihn nicht bereits erlebt hätte. Die Basketball-Götter hatten einfach andere Pläne."

Chris Bosh: "Wir haben auf der Zielgeraden etwas den Ball aus den Augen verloren. Eigentlich hatten wir einen ordentlichen Vorsprung. Wenn eine Mannschaft zu Hause spielt und so verzweifelt ist, muss man das Spiel besser und früher entscheiden. Wir kamen nicht in unsere Offensiv-Positionen und wir hatten keine guten Würfe. Das hat die Zuschauer wieder zurückgebracht und Dallas in der Offensive bestärkt."

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