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Jason Terry wurde 2009 zum besten sechsten Mann der NBA gewählt © getty

Dallas gewinnt Endspiel 5 gegen Miami und liegt auf Titelkurs. "Jet" lobt die Einstellung. Nowitzki ist nicht ganz zufrieden.

München/Dallas - Die Dallas Mavericks haben einen großen Schritt in Richtung ihres ersten NBA-Titels gemacht.

Im fünften Endspiel gegen die Miami Heat bewies die Truppe um Dirk Nowitzki einmal mehr ihre Nervenstärke und ging durch den 112:103-Heimerfolg (Bericht und 416565Bilder) in der Best-of-Seven-Serie mit 3:2 in Führung.

Es fehlt nur noch ein Sieg. Jason Terry erklärt die Einstellung. "Dirkules" adelt zwei Guards, übt aber auch Kritik. (alle Spiele LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Bei den Heat gibt D-Wade Entwarnung. "King James" interessiert sich nicht für Statistik. Mario Chalmers meckert auf die Schiedsrichter.

SPORT1 fasst die Stimmen zu Spiel vier zusammen.

Coch Rick Carlisle (Dallas Mavericks): "Zum letzten Mal hatten wir einen so starken Tag von draußen im vierten Spiel gegen die Lakers. Durch einige Schnellangriffe kamen wir in den Rhythmus. 13 Dreier ist eine große Zahl. Wir sind Old-School. Miami hat dagegen die athletischen High-Flyer, also müssen wir cleverer spielen. Dirk war vielleicht nicht bei 100 Prozent, aber es ging ihm ganz gut. Jet hat großartig gespielt. Die Phasen ohne Dirk sind immer besonders schwer für uns, da hat Jet heute aufgetrumpft und am Ende die beiden wichtigen Dreier versenkt."

Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks): "Das ist ein großer Sieg für uns. Wir wollten Miami auf keinen Fall zwei Matchbälle geben. Jetzt gehen wir die nächste Partie wie ein siebtes Spiel an. Wir haben defensiv nicht gut gespielt. Im Angriff lief der Ball und es fielen mehr Würfe, aber wir haben plötzlich zu viele Punkte abgegeben. Wir sind es nicht gewohnt, so zu gewinnen und wollen so auch nicht gewinnen. J.J. Barea war heute phänomenal. Jet (Jason Terry, Anm. die Red.) war extrem aggressiv. Diesen Jet brauchen wir." (STATISTIK: Der SPORT1-Nowitzki-Watch)

[kaltura id="0_pwb6d0m0" class="full_size" title="Nowitzki greift nach dem Titel"]

Tyson Chandler (Dallas Mavericks): "Miami ist ein unglaublich gutes Team. Die setzen dich ständig unter Druck. Es fühlte sich wie ein typisches Mavericks-Spiel. Wir haben als Team gearbeitet und wurden belohnt. Auch Cardinal und Mahinmi haben einen guten Job gemacht."

Jason Terry (Dallas Mavericks): "Im letzten Viertel zählt das Team auf mich. Ich nehme diese Verantwortung an, heute hat das wieder geklappt. Unsere Fans sind fantastisch. Wir sind stolz auf unseren Heimvorteil, jetzt müssen wir den Job beenden. Wir wollen den Titel ebenso so sehr für uns, wie für die Fans. Wir treten auf, als gäbe es kein Morgen."

Eric Spoelstra (Coach Miami Heat): "Sie haben ihre letzten zwei Spiele zu Hause gewonnen. Das müssen wir jetzt auch schaffen. Ich wusste nicht, ob D-Wade nach der Pause zurückkommen würde. Ich war überrascht, als er wieder auf der Bank auftauchte. In der ersten Hälfte hatten sie zu viele leichte Punkte. Dann kommt die der Korb größer vor, und die Dreier fallen. LeBron war heute aggressiver. Er hatte Einfluss auf das Spiel. Mit den Ballverlusten haben wir sie eingeladen. Nowitzki musst du mit wenigstens anderthalb Verteidigern im Auge behalten, dazu kommen ihre Schützen. Das ist sehr schwer."

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LeBron James (Miami Heat): "Der Druck macht mir nichts aus. Unser Angriff war nicht das Problem. Wir müssen jetzt unseren Heimvorteil ausnutzen. Das Triple-Double bedeutet bei einer Niederlage überhaupt nichts. Ich hätte mehr Plays für mein Team machen müssen. Terry ist ein guter Spieler, ich kann ihn nicht immer völlig abmelden."

Dwyane Wade: "Ich spreche nicht über Verletzungen. Wenn du auf dem Court bist, zählt das nicht. Ich suche keine Entschuldigungen. Ich wollte dem Team helfen, zu gewinnen und werde im nächsten Spiel voll da sein. Die Fähigkeit Spiele zu Ende zu bringen, wird die Serie entscheiden. Unglücklicherweise ist uns das heute erneut nicht gelungen, aber wir bekommen noch eine Chance. Dallas ist das offensivstärkste Team der Liga."

Mario Chalmers: "Wir schicken sie zu oft an die Freiwurflinie, obwohl da die Schiedsrichter nicht ganz unbeteiligt waren. Diese Dreier am Ende der Wurfuhr demoralisieren dich schon ein wenig. Sie waren aggressiver. Immer wenn wie verlieren, kommen wir stärker zurück."

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