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Dirk Nowitzki (r.) im Duell mit Gegenspieler Josh Smith © getty

Nowitzki und Co. fangen sich gerade noch rechtzeitig und besiegen Atlanta. Erneut glänzt ein Ex-Reservist und kürt sich selbst.

Von Julian Ignatowitsch

Die Nerven bewahrt und den neunten Sieg im zehnten Spiel eingefahren:

Die Dallas Mavericks bestätigten beim 100:98 gegen die Atlanta Hawks (Ergebnisse und Tabellen) ihre gute Form und unterstrichen ihre Ambitionen für die Saison.

Dirk Nowitzki führte sein Team mit 24 Punkten und elf Rebounds standesgemäß an.

Im Blickpunkt stand nach dem Spiel aber ein anderer: J.J. Barea - bis vor kurzem nur Ergänzungsspieler - kürte sich spätestens gegen Atlanta zum "Gewinner der Woche".

Barea erneut ganz stark

Der Guard machte 22 Punkte, 19 davon im dritten Viertel, und erzielte zu Beginn des Schlussabschnitts den Korb des Spiels, als er ein dynamisches Dribbling spektakulär mit einem Reverse Layup abschloss.

"Was zählt ist der Sieg", gab sich Barea jedoch bescheiden: "Es ist toll mit den Jungs auf dem Platz stehen zu dürfen. Mein Selbstvertrauen wächst mit jedem Spiel."

Schon bei den letzten beiden Erfolgen gegen die Los Angeles Clippers (zum Spielbericht) und die Phoenix Suns (zum Spielbericht) avancierte Barea jeweils zum Matchwinner.

"Ich bin von Natur aus Optimist und halte nichts für unmöglich", beschrieb Mavs-Coach Rick Carlisle den rasanten Aufstieg seines Schützlings: "Hätte ich das voraussagen können? Nein."

Spannung in den Schlussminuten

Ein starkes drittes Viertel, in dem die Mavericks den Gegner bis auf 15 Punkte abhängten, legte den Grundstein für den Erfolg.

Zu Beginn des Schlussviertels führte Dallas zwischenzeitlich sogar mit 19 Zählern. Doch nichts desto trotz wurde es in den letzten Minuten noch mal richtig eng.

Ein Dreier von Mike Bibby brachte die Hawks 23 Sekunden vor dem Ende auf 95:96 heran.

Terry und Bass bringen die Entscheidung

Unter den Fans im American Airlines Center machte sich die Befürchtung breit, ihr Team würde einmal mehr eine klare Führung verspielen.

Doch zwei verwandelte Freiwürfe von Jason Terry (19 Punkte) und ein krachender Dunk von Brandon Bass (14 Punkte) sorgten für die Entscheidung und unterstrichen das in den vergangenen Wochen neugefundene Selbstvertrauen der Mavs.

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"Natürlich können wir mit den letzten Minuten nicht zufrieden sein", analysierte Terry. "Aber insgesamt haben wir erneut eine starke Leistung gezeigt und die Nerven bewahrt."

Weitere zehn Tage in der Heimat

Die Mavericks haben damit nach dem energielosen 0:4-Start in eigener Halle zu ihrer Heimstärke zurückgefunden und sind nun seit drei Wochen zu Hause ungeschlagen.

In der Western Conference liegt Dallas auf Rang sieben und ist auf Tuchfühlung zu den oberen Plätzen.

Umso besser, dass Nowitzki und Co. für weitere zehn Tage respektive vier Spiele in der Heimat bleiben.

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