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Dirk Nowitzki wurde 1998 von den Milwaukee Bucks gedraftet © getty

Nach dem Titelgewinn von Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks folgen die Reaktionen der Beteiligten. SPORT1 fasst zusammen.

Miami/München - Dirk Nowitzki ist am Ziel seiner Träume (EINWURF: Der beste Sportler der Welt).

Nach 13 Jahren in der NBA hat er sich mit den Dallas Mavericks die Meisterschaft gesichert. Die Miami Heat besiegte man in fremder Halle in Spiel sechs der Final-Serie mit 105:95 (Bericht und412486 Bilder).

Dallas darf sich ab sofort NBA-Champion nennen. Miami, um die drei Superstars LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh, geht leer aus.

Dementsprechend entgegengesetzt waren die ersten Reaktionen der Beteiligten nach Spielende.

SPORT1 gibt einen Überblick:

Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks): "Ich kann es noch gar nicht fassen. Das Team hat so lang und hart für diesen Moment gearbeitet. Es war ein unglaublicher Playoff-Run mit vielen Höhen und Tiefen. Wir haben die gesamte Saison über an uns geglaubt, selbst wenn wir aussichtslos in Rückstand waren. Die ganze Mavs-Familie verdient diesen Titel. Wir sind den Weg immer zusammen gegangen."

Rick Carlisle (Headcoach/Dallas Mavericks): "Millionen Menschen überall auf der Welt haben zu uns gehalten. Das haben wir gespürt und auch deswegen diesen Titel gewonnen. Ich bin sehr stolz, ein kleiner Teil dieses Teams zu sein. Dirk ist einer der Besten aller Zeiten. Es gab nie einen so großen Spieler, der auf diese spezielle Art und Weise eine solche offensive Waffe war. Außerdem ist er in der Defensive vollkommen unterschätzt. Dirk und Jason (Terry, d. Red.) mussten fünf Jahre lang damit leben (die Final-Niederlage gegen Miami 2006, d. Red.), aber heute sind die Dämonen offiziell zerstört worden."

Mark Cuban (Besitzer/Dallas Mavericks): "We are the world Champions!"

Das fühlt sich einfach großartig an. In der letzten Minute habe ich mir gewünscht, ich könnte meine Emotionen aufnehmen und für immer behalten. Ich freue mich besonders für Dirk, Shawn Marion, Jason Kidd und Jason Terry. Diese Jungs haben es einfach verdient. Ich habe mich bewusst in der Öffentlichkeit sehr zurückgehalten.

[kaltura id="0_azrvsuwa" class="full_size" title="Nowitzki holt den Titel in Miami"]

Sich in den Vordergrund zu spielen, hätte keinen Sinn gemacht. Das war aber nicht entscheidend. Selbst wenn ich bei jedem Spiel nackt im Publikum gestanden wäre, hätten die Jungs den Titel geholt. Wir haben auch unsere "Big Three". Dirk hat weniger Geld akzeptiert. Davon konnten wir Ian Mahinmi und Brian Cardinal holen. So ist er eben! Die Heat interessieren mich nicht. Sie sind gut, wir sind gut. Wir haben mehr Punkte gemacht, das reicht.

Jason Terry (Dallas Mavericks): "Dirk hat gespielt, wie es sonst niemand kann. Er hat das Team getragen. Ich bin einfach stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein. Die Feier von Wade und James in Spiel zwei hat den Gary Payton in mir zum Vorschein gebracht. Er war immer mein größtes Idol. Das war der Wendepunkt. Wir sind zurückgekommen, der Rest ist Geschichte.

Jason Kidd (Dallas Mavericks): Wir haben in den ersten zwei Spielen nicht gut gespielt. Dann haben wir verstanden, wie die Heat-Defense funktioniert. Sie helfen sich sehr oft. Manchmal übertreiben sie es. Als wir dann unsere Würfe getroffen haben, hatten wir den Schlüssel. Für mich wird ein Traum wahr! Ich bin einfach nur froh, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen zu sein.

Eric Spoelstra (Headcoach/Miami Heat): "`Dirk Nowitzki ist einfach einer der Besten aller Zeiten. Er war es schon 2006, als wir das Finale gegen ihn gespielt haben. Er hat sein Spiel seitdem stetig weiterentwickelt, und das ist bemerkenswert. Als NBA-Spieler kann man daraus eine wichtige Lehre ziehen: Du kannst dich verbessern, auch wenn du älter wirst, und deinem Spiel mehr Fähigkeiten und Möglichkeiten hinzufügen. Er ist wahrscheinlich einer der am schwersten zu verteidigenden Spieler der Liga, wegen seiner Fähigkeiten und seiner Größe. Kein Team war dem anderen in dieser Final-Serie überlegen. Aber Dallas hat sich am Ende die Meisterschaft verdient."

LeBron James (Miami Heat): DIe Mavericks haben defensiv einen guten Job gemacht, dem müssen wir Respekt zollen. Es tut weh, sicher. Aber ich werde den Kopf nicht hängen lassen und noch härter arbeiten um wiederzukommen. Ich werde so weiterleben, wie ich es immer getan habe. Alle meine Kritiker haben morgen früh auch wieder die gleichen Probleme wie heute. Irgendwann muss man auch mal ins reale Leben zurückkehren.

Ich habe jetzt zwei Spiele mehr gewonnen als 2007. Hoffentlich gewinne ich beim nächsten Mal zwei Spiele mehr als 2011. Es gibt nichts, dass mich davon abbringen kann, eine Meisterschaft zu gewinnen. Auch nicht die Medien.

Dwyane Wade (Miami Heat): Zunächst einmal: Respekt und Glückwunsch an die Dallas Mavericks. Offensichtlich waren sie besser als wir. Dirk hat fantastisch gespielt. Seit fünf Jahren brannte dieses Feuer in ihm. Er war immer aggressiv, hat wichtige Würfe getroffen. Jetzt ist er ein Champion!

Wir sind aber nicht gescheitert, wir haben lediglich vier Basketballspiele verloren. Morgen werden wir aber realisieren, wie nah wir dran waren. Wir können uns nicht darum kümmern, wieviele Leute gegen uns sind. Wir spielen für unsere Fans hier in Miami. Aber die zahlenmäßig große Unterstützung der Mavs hatte nichts mit dem Ausgang der Serie zu tun.

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