Mit dem Titel widerlegt Nowitzki seine Kritiker und bewältigt das Trauma von 2006. Aber auch ohne Ring wäre er einer der Größten.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks sind NBA-Champion. World Champion, wie die Amerikaner es nennen. Zum ersten Mal in der 31-jährigen Geschichte der Mavs hat die Franchise die Larry-O'Brien-Trophy gewonnen. Und Dirk Nowitzki ist zum MVP, zum wertvollsten Spieler der Finals, gewählt worden.

Ein toller Moment für den Würzburger - und das ausgerechnet gegen die Miami Heat. Das Team, das ihn vor fünf Jahren in ein Tal der Tränen stürzte. Das ihm den Tiefpunkt seiner Karriere bescherte.

Das dafür sorgte, dass er seit 2006 von der Presse als "zu weich", "mental nicht hart genug", ja, "nicht gut genug" beschrieben wurde.

Für die US-Basketball-Experten war Nowitzki vor allem der Spieler, der in den Finals eine 2:0 Führung und einen greifbar nahen NBA-Titel aus den Händen gab.

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