vergrößernverkleinern
Richard Hamilton (l., gegen Wilson Chandler) hat bei den Pistons einen 7-Jahresvertrag © getty

Detroits All-Star fliegt erneut aus dem Madison Square Garden, wo die Pistons am Knicks-Regisseur scheitern. Portland feiert.

Von Michael Spandern

München ? Michael Jordan liebte die große Bühne Madison Square Garden und legte dort für die Chicago Bulls eine Gala nach der anderen hin.

Richard Hamilton aber nutzt die berühmte New Yorker Arena eher zu unrühmlichen Auftritten: Bei der 92:104 (43:65)-Niederlage seiner Detroit Pistons flog der All-Star nun zum dritten Mal in vier Jahren vom Feld.

Den Fans im Big Apple dürfte das aber mehr gefallen als einst Jordans Punktereigen, der zumeist einen Gästeerfolg nach sich zog. Schließlich beendeten die Knicks am Sonntag gegen die Pistons eine Serie von drei Pleiten.

29-Punkte-Polster fast verspielt

Erneut spielte ihr Regisseur Chris Duhon groß auf: Mit 25 Punkten und neun Assists überstrahlte er Detroits Neuverpflichtung Allen Iverson, der für seine 17 Punkte 18 Wurfversuche brauchte (STATISTIK: Die Tagesbesten) .

Beinahe aber hätten die Gastgeber einen 29-Punkte-Vorsprung noch verspielt, bevor Wilson Chandler und Al Harrington wichtige Dreier versenkten.

Die Pistons, die seit Iversons Debüt erst eins von acht Spielen gewonnen haben, drehten erst auf, als Rip Hamilton zu Anfang des Schlussviertels wegen seines zweiten technischen Fouls und eines Schubsers gegen Jared Jeffries schon der Halle verwiesen worden war.

Nate "The Great" wieder verletzt

Die Pistons um Tayshaun Prince (23 Punkte, 10 Rebounds) trafen nur zwei ihrer 16 Dreierversuche, gaben sich aber nach dem 29:58 kurz vor der Halbzeit nicht auf.

Mit einem 21:8 Lauf verkürzten sie den Rückstand knapp sechs Minuten vor Schluss auf 84:89.

Die Knicks, die ihren neunten Sieg im 20. Spiel landeten, mussten auf ihren Guard Nate Robinson verzichten, dessen Leistenverletzung bei der Niederlage gegen Atlanta am Freitag wieder aufgetreten ist.

Portland siegt dank Blakes Dreier

Die Portland Trail Blazers bleiben in der Northwest Division das Maß der Dinge. Das junge Team gewann bei den Toronto Raptors 98:97 (48:50).

Steve Blake traf neun Sekunden vor Schluss den siegbringenden Dreier und verdarb Raptors-Coach Jay Triano sein Heimdebüt.

LaMarcus Aldridge erzielte mit 20 Punkten noch einen mehr als Blake, während für Toronto Jermaine O'Neal mit 24 Punkten seine Saisonbestleistung markierte und auch noch sechs Würffe abblockte.

Calderon machtlos

In der Schlussminute hatte Brandon Roy den Ausgleich für die Trail Blazers erzielt, doch Chris Bosh brachte die Raptors im Gegenzug wieder in Führung.

Nach Blakes Dreier über Jose Calderon hinweg verfehlte Bosh mit der Schlusssirene seinen letzten Versuch.

Der Spanier Calderon kam auf 15 Punkte und 13 Assists.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel