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In der Saison 1998/99 gab es den letzten Lockout in der NBA © imago

Die Tarifverhandlungen zwischen Spielergewerkschaft und Klubbesitzern scheitern. Der erste Lockout seit 13 Jahren droht.

New York - Der erste Lockout in der NBA seit 13 Jahren steht offenbar unmittelbar bevor.

Wenige Stunden, bevor der alte Tarifvertrag ausläuft, scheiterten die letzten Verhandlungen zwischen der Spielergewerkschaft NBPA und den Klubbesitzern.

Das bestätigten die Vertreter der Spielergewerkschaft. Damit ist auch die Austragung der kompletten Saison 2011/2012 in Gefahr.

"Es ist offensichtlich, dass es zum Lockout kommen wird", sagte Gewerkschaftsboss Billy Hunter nach dem dreistündigen Meeting in New York.

Keine Einigung

Die Lücke zwischen den beiden Verhandlungsparteien sei "zu groß", so Hunter.

Beide Seiten streiten seit Monaten um einen neuen Tarifvertrag, konnten bislang aber keine Einigung erzielen.

Derzeit werden 57 Prozent der Einnahmen an die Spieler weitergegeben, dadurch machen angeblich 22 von 30 NBA-Klubs Minus.

Milliarden-Verluste

Seit Einführung des derzeit gültigen Vertrags im Jahr 2005 sollen die Vereine mehr als einer Milliarde Dollar Verlust gemacht haben.

Deshalb fordert NBA-Boss David Stern eine Reduzierung der Spielergehälter um insgesamt 800 Millionen Dollar.

"Die Uhr tickt jetzt"

Zuletzt waren die Spieler 1998/99 in der Rookie-Saison von Dirk Nowitzki ausgesperrt worden, die Saison startete mit Verspätung und wurde auf 50 Spieltage verkürzt.

Dass es dieses Jahr soweit kommt, hofft Hunter nach eigener Aussage nicht, er sagt aber auch: "Die Uhr tickt jetzt."

Nach Angaben der NBPA hat man sich bereits auf ein erneutes Treffen geeinigt.

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