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Dirk Nowitzki (r.) wurde im Jahr 2007 zum MVP der Liga gewählt © getty

Das Divisions-Duell gegen die Spurs bleibt in Dallas lange offen. Doch in der zweiten Overtime übernimmt ein Superstar das Kommando.

Von Jessica Pulter

München - Spannung, viele Punkte und zwei Verlängerungen: Die Zuschauer im American Airlines Center haben einen echten Showdown zweier Southwest-Rivalen gesehen - auch wenn die Dallas Mavericks als Verlierer vom Platz gingen.

Denn Tim Duncan von den San Antonio Spurs lief zum richtigen Zeitpunkt heiß und führte seine Mannschaft zum 133:126-Sieg gegen Dirk Nowitzki und Co.

Trotzdem zogen die Mavericks ein positives Fazit nach dem Spiel.

Double-Double von Kidd

"Wenn wir weiterhin so spielen wie gegen San Antonio, dann gewinnen wir noch viele Spiele", meinte Dallas' Jason Kidd, der mit 24 Punkten und 12 Assists seine beste Saisonleistung zeigte.

Doch auch 35 Zähler und 10 Rebounds von Nowitzki reichten nicht, um das Spiel zu entscheiden.

Zwei Top-Duos treffen aufeinander

Dabei machten die Mavericks gar nicht so viel verkehrt. Die Partie begann mit einem starken ersten Viertel der Hausherren, die dank Nowitzki und Kidd nach zwölf Minuten mit 22:17 in Führung lagen.

Doch die Antwort von den Spurs kam prompt durch ihr eigenes Top-Duo. Tony Parker und Duncan machten 21 von 30 Zählern im zweiten Viertel und sorgten für eine 47:45-Pausenführung der Gäste.

Der perfekte Showdown

Im dritten Viertel war dann der Showdown perfekt, denn obwohl die Mavericks im ganzen Abschnitt nur zwei Würfe aus dem Feld vergaben, zogen sie nicht davon.

Beide Teams erzielten 34 Zähler und der knappe Zwei-Punkte-Abstand blieb.

Im Schlussviertel war es dann Nowitzki, der den 107:107-Ausgleich erzielte und beide Mannschaften somit in die erste Verlängerung brachte.

Duncan übernimmt

Nachdem die ersten fünf Extra-Minuten keinen Sieger hervorbrachten, nutzte Duncan die zweite Overtime, um sein MVP- und All-Star-Potenzial abzurufen.

Acht Punkte erzielte der 32-Jährige, sechs davon gleich zu Beginn der Verlängerung.

Zuviel für die Mavericks, um das noch mal zu kontern. Jose Juan Barea sowie Nowitzki vergaben in den letzten 30 Sekunden jeweils einen Wurf und die Spurs holten sich den Sieg.

Rückschlag für Dallas

"Die Floskel, dass jedes Team dieses Spiel hätte gewinnen können, stimmt hundertprozentig", sagte Spurs-Coach Gregg Popovich, dessen Mannschaft nun auf Platz sieben (12:8) im Westen steht.(Ergebnisse und Tabellen)

Für die Mavericks war es ein Rückschlag nach zuletzt vier Siegen in Folge. Mit einer Bilanz von 11:9 stehen sie nur noch auf Platz neun im Westen.

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