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Ray Allen spielt seit dem Jahr 2007 für die Boston Celtics © getty

Boston lässt Washington in eigener Halle keine Chance auf einen Sieg. Bei den Jazz erzielen gleich drei Spieler ein Double-Double.

Von Thorsten Deppe

München - Ohne Probleme gewinnt Boston mit 122:88 bei den Washington Wizards und sorgt somit für einen neuen Celtics-Startrekord: 21 Siege bei nur zwei Niederlagen. Nicht einmal die legendäre Meister-Mannschaft um Larry Bird schaffte das.

"Ich war schon immer ein großer Geschichts-Fan", sagte Kevin Garnett. "Uns jetzt selbst in die Geschichte einzubringen, die so von Prestige geprägt ist, ist eine tolle Sache."

Boston nahm die Partie ernst, hatten sie doch in der vergangenen Saison den Startrekord um lediglich ein Spiel verpasst. Auch gegen die Wizards verlor der Rekordmeister in drei von vier Spielen. "Das haben wir nicht vergessen", sagte Ray Allen.

Allen macht den Unterschied

Zu Beginn hielt Washington jedoch gut mit. Nach viereinhalb Minuten führten die Wizards mit 12:11, da Antawn Jamison drei Meter durch die Gästezone flog und den Ball in den Korb legte 42283(DIASHOW: Bilder der NBA-Woche).

Das sorgte allerdings für die Initialzündung bei Boston: Allen leitete mit einem Vier-Punkt-Spiel einen 19:5-Lauf ein, wodurch die Celtics mit 30:17 für klare Verhältnisse sorgten.

Der Guard erzielte 13 seiner 22 Punkte im ersten Viertel, davon alleine 12 Punkte durch "Dreier". Im Laufe des Spiels kamen die Hausherren jedoch nicht mehr näher als zehn Punkte heran, nach Ende des zweiten Viertels lagen sie sogar mit 69:39 im Hintertreffen.

"Wir nahmen es persönlich"

"Es war schlimm für uns", sagte Washingtons Guard Juan Dixon. "Wir nahmen es langsam persönlich." Neben Allen war Paul Pierce, ebenfalls mit 22 Punkten, bester Werfer der Partie.

Kevin Garnett war beim historischen Erfolg sogar auf dem Weg zu einem Triple-Double: Es blieb zu Schluss jedoch bei elf Punkten, zwölf Rebounds und sieben Assists.

Mit dem dreizehnten Sieg in Folge setzen sich die Boston Celtics weiterhin an der Spitze der Eastern Conference fest. Die Washington Wizards bleiben mit lediglich vier Siegen bei 16 Niederlagen Letzter der Conference.

Okur sorgt für Jazz-Erfolg

Mehmet Okur führt die Utah Jazz vor heimischem Publikum zu einem 97:88-Erfolg über die Portland Trail Blazers. Der Center erzielte 21 seiner 27 Punkte bereits in der ersten Hälfte, traf aus allen Lagen und erzielte auch zwei "Dreier".

Mit zehn Rebounds sorgte Okur am Ende für sein Double-Double.

"Ich habe mich gut gefühlt, besonders in der ersten Hälfte konnte ich mein Spiel gut variieren", sagte der Türke. "In der zweiten Hälfte wollte ich keine schwierigen Würfe mehr nehmen, deshalb kam die Mannschaft besser in die Partie und es wurde ein großes Spiel für uns."

Utah zieht vorbei

Auch Paul Millsap, mit 17 Punkten und zwölf Rebounds, sowie Deron Williams mit 14 Punkten und elf Assists, trugen mit Double-Doubles zum Sieg der Jazz bei.

Auf Portlands Seite konnte auch der beste Werfer auf dem Feld, Brandon Roy mit 33 Punkten (STATISTIK: Die Tagesbesten), die neunte Saisonniederlage der Trail Blazers nicht verhindern.

Auch in der Tabelle der Western Conference wird Portland von den Jazz überflügelt und ist nur noch Sechster. Utah steigt auf Platz fünf.

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