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Nowitzki (l.) und ALBA-Teammanager Demirel holten bei der WM 2002 in den USA Bronze © dpa Picture Alliance

Der Mavs-Star ist vom Lockout unbeeindruckt. Er wird in nächste Saison definitiv spielen. Die Entscheidung fällt nach der EM.

Dallas/Berlin - Die sportliche Zukunft von Superstar Dirk Nowitzki bleibt im Falle einer dauerhaften Spieleraussperrung in der NBA offen.

"Ich spiele bei der Europameisterschaft und werde danach sehen, wie der aktuelle Stand des Lockouts ist", sagte Nowitzki gegenüber "ESPN".

Nowitzki betonte, in der kommenden Saison unbedingt spielen zu wollen, um nicht ein Jahr aussetzen zu müssen, falls der Ausschluss der Profis tatsächlich Bestand hat.

Die Spielergewerkschaft NBPA hat ihre Athleten bereits darauf vorbereitet, dass durch den Arbeitskampf die gesamte Saison ausfallen könnte (Bericht) und somit keine Gehälter gezahlt werden.

Entscheidung nach EM

Nowitzki sieht das zwar noch nicht so dramatisch, "aber wenn es so kommt, werde ich einen Ort zum Spielen finden", sagte der 33-Jährige.

Wo dieser Ort liegt, bleibt weiter reine Spekulation. Ob China, Südamerika oder doch Deutschland - die Entscheidung wird frühestens nach der EM in Litauen (31. August bis 18. September) fallen.

Dort will sich Nowitzki zunächst mit der deutschen Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifizieren.

Top-Klubs stehen Schlange

Die Topklubs stehen bei "Dirkules" Schlange, und über fehlende Angebote muss sich der MVP der Finalserie gegen die Miami Heat keine Sorgen machen.

Auch der Deutsche Meister Brose Baskets Bamberg und Ex-Champion ALBA Berlin sowie der finanzstarke Emporkömmling Bayern München buhlen um die Dienste des Würzburgers.

ALBA will sich an den Spekulationen derweil nicht beteiligen. Berlins Klubchef Axel Schweitzer sagte am Freitag: "Ich möchte zum Thema Nowitzki nichts sagen."

Training in Berlin

Nowitzki hielt sich in den letzten Tagen für Werbeaufnahmen in der Hauptstadt auf und nutzte in dieser Zeit auch die Trainingshalle der Berliner für seine Einheiten mit Privattrainer Holger Geschwindner. (422464DIASHOW: Die NBA-Wechselbörse)

Der Lockout war zum 1. Juli in Kraft getreten, weil sich die Gewerkschaft und die Ligaführung nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten.

NBA-Boss David Stern fordert eine Reduzierung der Gehälter um insgesamt 800 Millionen Dollar (560 Millionen Euro) - davon sei die NBPA aber noch sehr weit entfernt.

Zuletzt waren die Spieler 1998/1999 ausgesperrt worden. Die Saison startete damals mit Verspätung und wurde auf 50 Spieltage verkürzt.

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