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LeBron James (M.) wechselte direkt von der Highschool in die NBA © getty

Superstar LeBron James führt sein Team im Heimspiel gegen die Philadelphia 76ers zu einer historischen Bestmarke.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Nach dem Spiel der Cleveland Cavaliers gegen Philadelphia zeigte sich der Matchwinner hochzufrieden: "Wir haben einen Lauf. Wir spielen tollen Basketball."

Wie schon beinahe zu erwarten, war es einmal mehr "Cavs"-Superstar LeBron James, der sich nach der Partie so begeistert äußerte.

Und die Freude ist durchaus berechtigt: Mit dem 88:72-Heimsieg über die Philadelphia 76ers gelang seinem Team der elfte Sieg in Folge.

Bestmarke egalisiert

Damit stellten die Cavaliers zugleich den Vereinsrekord ein. Dieses Kunststück gelang dem Team erst viermal, letztmals in der Saison 1994/1995.

Beim kommenden Auswärtsspiel in Atlanta hat Cleveland jetzt die Chance, die bisherige Bestmarke zu übertreffen.

James, mit 28 Punkten bester Scorer der Partie, trat aber auch auf die Euphoriebremse: "Wir können stolz auf das sein, was wir erreicht haben. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns."

Probleme in der Anfangsphase

In der Tat hatten die "Cavs", bislang in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen, mit Startschwierigkeiten zu kämpfen.

Der Ausfall des etatmäßigen Centers Zydrunas Ilgauskas, der wegen eines verstauchten linken Knöchel nicht mitwirken konnte, machte sich besonders im ersten Viertel bemerkbar.

Sonst als defensivstark bekannt, ließen James und Co. im ersten Spielabschnitt 25 Punkte zu.

Doch danach gelang es ihnen den Schalter umzulegen, im gesamten restlichen Spiel sollten nur noch 47 weitere Zähler für die von diesem Zeitpunkt an chancenlosen 76ers dazukommen.

Am Ende stand der 20. Saisonsieg zu Buche, erst dreimal verließen die "Cavs" den Platz als Verlierer (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Ersatzleute fügen sich gut ein

Anteil daran hatten auch Ilgauskas-Ersatz Anderson Varejao, der in dieser Saison zum ersten Mal in der Starting Five stand und Rookie Darnell Jackson.

Der 23-Jährige stand 24 Minuten auf dem Platz und holte sich in dieser Zeit gleich acht Rebounds.

"Es ist die Chance für die jungen Spieler rauszugehen und den Trainern zu zeigen was wir können", kommentierte Jackson nach dem Spiel seine starke Leistung.

Tristesse in Philadelphia

Eitel Sonnenschein in Cleveland, bei Philadelphia hingegen zeigt man sich nach der dritten Pleite in Folge ratlos.

"Uns fehlt auf lange Sicht die mentale Stärke", sagte Andre Iguodala, mit 16 Punkten und sieben Rebounds noch einer der Besseren seines Teams. "Wir haben uns ein bisschen aufgegeben."

Die Auswärtsniederlage bedeutete schon die 14. Pleite der laufenden Saison für die 76ers.

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