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Kobe Bryant (r., mit Sacramentos Brad Miller) spielt seit 1996 für die Los Angeles Lakers © getty

Der Spitzenspieler der Los Angeles Lakers sorgt für eine gelungene Revanche der Kalifornier gegen die Sacramento Kings.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Nur drei Tage nach ihrer Pleite in Sacramento haben sich die Lakers im heimischen Staples-Center revanchiert.

Das Team von Headcoach Phil Jackson gewann mit 112:103 gegen die Kings, gänzlich zufrieden war der Trainer aber trotzdem nicht: "Ich will Sacramentos Leistung nicht schmälern, aber wir haben sie wirklich im Spiel gehalten."

Dabei spielte er vor allem auf das letzte Viertel an, in dem sich die Lakers trotz einer zwischenzeitlichen 92:77-Führung das Leben unnötig schwer machten.

Nicht vollständig zufrieden

Die Kings kamen nach einer Aufholjagd bis auf 98:101 heran. Doch dann drehte Kobe Bryant auf. Der Spitzenspieler der Lakers machte in den verbleibenden drei Minuten sieben Punkte und stellte somit den Sieg sicher.

Insgesamt war Bryant mit 32 Punkten erfolgreichster Werfer der Partie, doch auch er suchte nach dem Match das Haar in der Suppe.

"Ein paar Mal hat die Zuordnung nicht gestimmt, da hat Sacramento über die Dauer des Spiels verteilt einige wichtige Dreier gemacht", so Bryant, um dann hinzuzufügen: "Alles in allem haben wir trotzdem ganz ordentlich gespielt."

Kings schauen nach vorne

Den Lakers glückte der 19. Sieg in der 22. Partie. Bei den Kings sieht man trotz der 17. Pleite nicht schwarz: "In der Vergangenheit hätten wir dieses Spiel aufgegeben, noch bevor es zu Ende gegangen wäre. Wir haben aber weiter gekämpft und gut mitgehalten", sagte John Salmons, mit 26 Punkten bester Werfer seines Teams.

Boston ? New Orleans

Die Boston Celtics geben sich auch weiterhin keine Blöße. Der 94:82-Erfolg gegen die New Orleans Hornets bedeutete schon den vierzehnten Erfolg in Serie für den Champion der letzten Saison. Paul Pierce war mit 28 Punkten der beste Werfer seines Teams

Auf Seiten der Hornets stand besonders James Posey im Fokus, der erst vor der Saison aus Boston gekommen war.

Posey an alter Wirkungsstätte

Mit seiner starken Defensivleistung trug er dazu bei, dass sich Bostons Offensive gleich 17 Ballverluste leistete.

"Er hat immer noch dieselben Tricks drauf", sagte Bostons Coach Doc Rivers nach dem Spiel über die harte Verteidigung seines ehemaligen Schützlings.

"Letztes Jahr habe ich geliebt wie er gespielt hat, heute habe ich mich das ganze Spiel über ihn beschwert. Jetzt weiß ich, warum ich ihn so gerne in meinem Team hatte."

Letztendlich konnten aber weder Posey noch David West, mit 23 Punkten erfolgreichster Punktesammler seines Teams, die siebte Saisonniederlage der Hornets verhindern.

Golden State ? Houston

Beim Auswärtsspiel bei den Warriors feierte Tracy McGrady eine triumphale Rückkehr.

Der 29-Jährige, der die letzten sieben Partien auf Grund einer Knieverletzung verpasst hatte, schrammte beim 119:108-Erfolg seiner Rockets nur knapp an einem Triple-Double vorbei.

Letztlich kam "T-Mac" auf 24 Punkte, zehn Rebounds und neun Assists.

"Ich hatte einen schönen kleinen Lauf", zeigte sich der Matchwinner nach der Partie zufrieden.

Dank McGrady's starkem Auftritt feierten die Rockets den 15. Sieg im 23. Spiel (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Bei den Golden State Warriors, die bei gleicher Spielanzahl schon die 16. Niederlage hinnehmen mussten, war Andris Biedrins mit 18 Punkten der erfolgreichste Korbjäger.

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